Reisebericht - Jahrestreffen ehemaliger Geschäftsführender 2023

Das Jahrestreffen 2023 der ehemaligen Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Studierendenwerke mit den ehemaligen Direktoren der französischen CROUS fand vom 22. bis 24.09.2023 in der Universitätsstadt Ulm statt. Hier berichtet Volkmar Thom.

In diesem Jahr gab es einen Anmelderekord von 44 Teilnehmern, von denen drei aus persönlichen Gründen ihre Teilnahme stornieren mussten. Für die nunmehr 41 Teilnehmer, davon 9 aus Frankreich, hatten der ehemalige Geschäftsführer des Studierendenwerks Ulm, Günter Skrzeba und Volkmar Thom mit exzellenter Unterstützung des Studierenden­ werks ein interessantes Programm vorbereitet. Auch der Wettergott hat während der ge­ samten Zeit bestens mitgespielt.

Mit dem RiKu Hotel Ulm wurde ein Vertrag geschlossen, um die Teilnehmer gut unterzubringen. Insbesondere die Lage des Hotels - 200 Meter zum Rathaus, 500 Meter zum Ulmer Münster - passte in das Programm.

Am Freitagabend trafen wir uns im Frühstücksraum des Hotels und wurden durch Günter Skrzeba begrüßt. Danach ging es gemeinsam mit dem öffentlichen Bus in die Mensa der TH Ulm, wo wir bereits herzlich durch den Geschäftsführer des Studierendenwerk,sClaus Kaiser und seiner Stellvertreterin, Frau Jutta Berger empfangen wurden, die uns auf dem kürzesten Weg zu Mensa führten.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte uns der Geschäftsführer und unterstrich, dass er sich gefreut hat, dass wir uns Ulm für dieses Treffen ausgewählt haben. Danach begrüßte der Sprecher der ehemaligen Geschäftsführer die Teilnehmer.

Für die französischen Kollegen sprach Patrick Bougenot, bedankte sich für die Einladung und nannte Jean Jacques Genebrier als neues Mitglied in ihrer Gruppe.

Danach eröffnete Claus Kaiser das Schwäbische Buffet mit hervorragenden regionaltypischen Speisen und auserlesenen Weinen.

Wir wurden bis 21:00 Uhr von freundlichen und fachkompetenten Mitarbeitern betreut. Im Anschluss fuhren wir mit dem öffentlichen Bus ins Hotel, wo noch einige von uns eine Gaststätte zu einem kleinen ,Absacker'' gefunden hatten.

Schon früh ging es am Samstagmargen zu Fuß zum Ulmer Münster. Hier erwarteten uns zwei Gästeführer, die uns in deutscher und französischer Sprache die Geschichte des Münsters anschaulich vermittelten. Neben den interessanten Erklärungen zur Architektur wurden wir davon in Kenntnis gesetzt, dass der Kirchturm mit 161 Metern der höchste der Welt ist.

Mit dem öffentlichen Bus ging es danach zum Mittagsimbiss in die Cafeteria an der Universität West. Hier wurden wir wiederum freundlich empfangen und konnten uns an einem reichhaltigen Snackbuffet bedienen.

Nach dem Essen hatten wir noch Zeit, uns Ulm und das Universitätsgelände vom obersten Stockwerk anzusehen.

Danach ging es wieder mit dem öffentlichen Bus zur Tourismusinformation, wo uns zwei Gästeführer erwarteten, die in deutscher und französischer Sprache durch die Ulmer Altstadt mit dem Fischer- und Gerberviertel führten. Sehr lebhaft und anschaulich wurde uns die Geschichte erklärt, so dass alle Spaß an der Führung hatten.

Im Anschluss war Zeit zur freien Verfügung, die recht unterschiedlich genutzt wurde.

Für den Abend hatte der Generalsekretär und Vorstandsvorsitzende des Deutschen Studierendenwerks, Matthias Anbuhl zum Empfang in die Mensa der Universität Ulm eingeladen. Leider musste er aus gesundheitlichen Gründen seine Teilnahme kurzfristig absagen.

Vor dem Empfang hatten wir eine kurze Zusammenkunft der ehemaligen Kollegen in der Mensa geplant. Für die französischen Kollegen und die Partnerinnen wurde für diese Zeit· eine interessante Mensaführung angeboten.

Die Beratung wurde durch Volkmar Thom eröffnet, in der er mitteilte, dass er nach acht Jahren die Aufgaben des Sprechers an die ehemaligen Geschäftsführer Detlef Rujanski, Fritz Berger und Ralf-Schmidt-Röh übertragen will. In Vorgesprächen hatten sich die ehemaligen Kollegen bereit erklärt, diese Aufgabe für maximal fünf Jahre als Team zu übernehmen.

Des Weiteren teilte Manfred Klee mit, dass er die Aufgabe der Kassenprüfung ebenfalls übergeben will, und zwar an Günther Remmel.

In einem einstimmigen Beschluss wurde festgelegt, dass diese Aufgaben den vorstehend genannten Kollegen übertragen werden.

Hiernach gibt es folgende Aufgabenverteilung: Sprecher, Detlef Rujanski ist zuständig für die Jahrestreffen in Deutschland, Fritz Berger ist zuständig für die Jahrestreffen in Frankreich und Ralf Schmidt-Röh übernimmt die Finanzen sowie die Vertretung für alle. Die Funktion des Kassenprüfers wird von Günther Remmel übernommen.

Im Anschluss eröffnete Volkmar Thom den traditionellen Empfang und gab das Ergebnis der vorstehend genannten Beratung bekannt. Er übergab das Wort an Detlef Rujanski und Ralf Schmidt-Röh, die über die aktuellen Arbeitsschwerpunkte des DSW auszugsweise aus der uns von Herrn Matthias Anbuhl vorliegenden geplanten Rede zitierten. So hatten die deutschen und französischen Kollegen einen Überblick zur aktuellen Situation der Studierenden.

Danach kamen wir zum gastronomischen Teil. Die für uns vorbereiteten Tafeln waren herbstlich dekoriert, so dass uns das abendliche Menü in angenehmer Atmosphäre ser­ viert wurde.

Vor dem Nachtisch dankte Volkmar Thom Günter Skrzeba für seinen persönlichen Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung und überreichte ihm einen finanziellen Betrag in Höhe von 100,00 Euro, den er sofort dem Geschäftsführer Claus Kaiser als Spende an die Kita des Studierendenwerks weitergab.

Manfred Klee und Sabine Remmel dankten Volkmar Thom für seine Arbeit als Sprecher und überreichten ihm und seiner Frau Constanze ein Fotoalbum mit schönen Erinnerungen und zwei Ulmer Spatzen aus Marzipan.

Ralf Schmidt-Röh schloss sich dem an und dankte ebenfalls im Namen der Kollegen für die geleistete Arbeit in den letzten acht Jahren und überreichte ein Paket mit Ulmer Spezialitäten.

Weiterhin dankte Volkmar Thom Manfred Klee für seine jahrelange Arbeit als Kassenprüfer sowie Günter Koenen, als seinen Vorgänger, die ihn stets in der Arbeit unterstützt hatten.

Es folgte Patrick Bougenot, der über die Lage der französischen Studenten sprach und Gedanken zur weiteren Arbeit der französischen Kollegen vortrug.

Dann dankte Günter Skrzeba Herrn Claus Kaiser für seinen persönlichen Einsatz bei der Betreuung der Kollegen und übergab ihm symbolisch eine Schachtel mit „Ulmer Spatzen­ futter".

Die Lieferung des Ulmer Spatz, den er von der SÜDWEST PRESSE-Aktion 100 000 und dem Ulmer helft e.V. erworben hat, war erst in den kommenden Tagen verfügbar.

Volkmar Thom fasste das Erlebte in Ulm zusammen und unterstrich die Gastfreundschaft. Für die beteiligten Kollegen der Mensa wurde dem Geschäftsführer ein kleiner Geldbetrag aus unserer Kasse übergeben. Besonders hervorzuheben war die Freundlichkeit, die Fachkompetenz und die Einsatzbereitschaft aller Kollegen, die uns so toll bewirtet haben. Ein weiterer herzlicher Dank ging an Frau Jutta Berger, die die Veranstaltung im Studie­ rendenwerk vorbereitet und uns alle Wünsche erfüllt hat.

Am Sonntag, stand eine Führung durch das monumentale Benediktinerkloster Wiblingen mit einem prächtigen Bibliothekssaal, der Klosterkirche und dem Klostergarten auf dem Programm. Das Kloster ist eine ehemalige Benediktinerabtei, die 1093 gegründet wurde und bis zur Säkularisation im Jahre 1806 bestand. Danach wurden Teile der Klosteranlage zunächst als Schloss und Kaserne genutzt. Im 20.Jahrhundert beherbergte sie Abtei­ lungen des Universitätsklinikums Ulm und eine Akademie für ärztliche Hilfsberufe.

Anschließend ging es mit dem öffentlichen Bus zurück ins Stadtzentrum, wo wir uns am Rathaus herzlich verabschiedeten und die Heimreise antraten.

Das nächste Jahrestreffen ist vom 20. bis 22. September 2024 in Bochum geplant.