Die Sozialerhebung
Die Sozialerhebung ist eine bundesweite Befragung von Studierenden durchgeführt von den Studierendenwerken. Mit ihr werden umfangreicher demographische Strukturdaten über die Gruppe der Studierenden erhoben. Zweck ist es, das Angebot der Werke besser an die Bedürfnisse der Studierenden anzupssen und valide Zahlen für die Kommunikation mit Landes- und Bundespolitik zu haben. Zielgruppe der Sozialerhebung sind alle Studierenden an deutschen Hochschulen und Universitäten, die von einem
Studierendenwerk betreut werden.
FAQ zur Sozialerhebung
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Was ist die Sozialerhebung?
Die Sozialerhebung ist eine bundesweite Online-Befragung der Studierendenwerke zur sozialen Lage, gesundheitlichen Verfasstheit und zum subjektiven Belastungsempfinden der Studierenden – Themen, für die die Studierendenwerke Beratungs- und Unterstützungsangebote bereithalten.
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Wer führt die Befragung durch?
Die Studierendenwerke führen 2027 eine bundesweite Befragung zur sozialen und gesundheitlichen Lage der Studierenden durch. Die Initiative wird von der Hochschulrektorenkonferenz unterstützt.
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Worin unterscheidet sich die Befragung von der „Studierendenbefragung in Deutschland“ (DZHW)?
Die DZHW-Befragung ist eine breit angelegte wissenschaftliche Trendstudie, die alle vier Jahre ein sehr großes Themenspektrum erfasst. Die Sozialerhebung ist handlungsorientiert und konzentriert sich gezielt und in größerer Tiefe auf die gesundheitliche und soziale Lage, um Unterstützungsangebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Geplant ist, sie alle zwei Jahre durchzuführen. Die Ergebnisse liegen wenige Wochen nach der Feldphase vor.
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Was wünschen wir uns von den Hochschulen?
Wir bitten lediglich darum, den Befragungslink mindestens einmal per E-Mail an alle Studierenden zu versenden – idealerweise ein zweites Mal als kurze Erinnerung.
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Müssen Sie persönliche oder Kontaktdaten Ihrer Studierenden weitergeben?
Nein. Sie versenden den Link selbst; es werden keine personenbezogenen Daten an das Studierendenwerk weitergegeben. Auch eine Vorsortierung nach bestimmten Merkmalen muss nicht erfolgen – es ist ein Link für alle.
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Ist die Teilnahme freiwillig und anonym?
Selbstverständlich ist die Teilnahme für die Studierenden freiwillig und anonym.
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Wie steht es um den Datenschutz?
Es liegt ein vollständiges Datenschutzkonzept vor, das die Hochschulen bereits mit der Anfrage erhalten haben. Da ausschließlich ein Link zur Befragung versendet wird, verlassen keine personenbezogenen Daten die Hochschule.
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Wie aufwendig ist die Teilnahme für Sie?
Anschreiben und Begleittexte werden versandfertig bereitgestellt; die Hochschule versendet lediglich den Link.
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Welchen Nutzen haben die Hochschulen?
Die Hochschulen gewinnen eine belastbare, kostenlose Datengrundlage zur sozialen Lage ihrer Studierenden, ganz ohne eigenen Erhebungsaufwand. Die Ergebnisse lassen sich nach zentralen Merkmalen wie First-Generation-Status, internationalem Hintergrund, Migrationshintergrund, gesundheitlichen Einschränkungen oder Neurodiversität filtern und liefern damit eine fundierte Basis für die eigene Diversitätsstrategie, für zielgerichtete Beratungsangebote und für Berichtspflichten. Wenn Problemlagen frühzeitig erkannt werden, können Hochschulen gezielt gegensteuern und Studienabbrüchen vorbeugen.
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Welche Anreize zur Teilnahme gibt es für Studierende?
Zur Erhöhung der Beteiligung werden Notebook-Gutscheine im Wert von insgesamt 20.000 Euro verlost.
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Wie lange dauert die Beantwortung aller Fragen?
Die maximale Befragungsdauer beträgt 25 Minuten. Der Fragebogen enthält zahlreiche Filterfragen und die Möglichkeit, nicht zutreffende Abschnitte zu überspringen. Für die meisten Studierenden wird es also deutlich schneller gehen.
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In welchen Sprachen wird die Befragung angeboten?
Die Befragten können zwischen Deutsch und Englisch wählen.
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Ab welcher Fallzahl erfolgt eine standortbezogene Auswertung?
Standortbezogene Auswertungen erfolgen bei mindestens 50 auswertbaren Antworten; einzelne Werte unter 10 Nennungen werden nicht gesondert ausgewiesen.
