Sein Schwarzweiß-Foto zeigt einen Lehrer, der in einem sonst leeren französischen Klassenzimmer mit Kreidetafel und Laptop dennoch seine Schüler/-innen unterrichtet. Der Sprachunterricht widmet sich offenbar einer Übersetzung des Zitats „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, das auf Deutsch auf der Kreidetafel steht.
Der zweite Preis, mit einem Preisgeld von 500 Euro, geht an Victoire Chaboud von der Universität Paris IV für ihre Aufnahme „A Room with a view: Distanzierung zwischen klassischem Echo und surrealistischem Stil“. Das Bild im Stile des Malers René Magritte zeigt in sommerlichen Farben ein kleines, offenes Fenster, mit Blick aufs weite Meer.
Eine besondere Würdigung für die deutsch-französische Freundschaft erhält Antonia Leicht von der Technischen Universität Berlin für ihr politisches Bild „Sicherheitsabstand – Grenzen töten“.
Die französischen und deutschen Studierendenwerke haben den Wettbewerb zum sechsten Mal ausgeschrieben; mit 1.082 Studierenden gab es einen neuen Teilnahme-Rekord.
Eine internationale Jury, zusammengesetzt aus bisherigen Preisträger/-innen, Fotograf/-innen sowie Vertreter/-innen der französischen und deutschen Studierendenwerke und auch des Deutsch-Französischen Jugendwerks, das den Wettbewerb fördert, hat die Preise vergeben.
Neben den ausgezeichneten Werken hat die Jury weitere 21 Fotos ausgewählt, die im Rahmen einer Wanderausstellung in den Jahren 2021/2022 in den teilnehmenden Studierendenwerken und den französischen Crous gezeigt werden.
Online-Galerie mit den Sieger-Fotos:
https://www.studentenwerke.de/de/Fotowettbewerb
Der Deutsch-Französische Wettbewerb wird zum sechsten Mal vom Deutschen Studentenwerk (DSW) in Kooperation mit seinem französischen Partner, dem Dachverband der französischen Studentenwerke (Cnous) organisiert. Das Projekt wird unterstützt vom Deutsch-Französischen-Jugendwerk (DFJW).
Weitere Informationen zum Projekt unter:
https://www.concours-wettbewerb.eu
