18.11.2014

Tipps und Informationen Nr. 11 / 2014

/fileadmin

Aus der Arbeit der IBS und des DSW

DSW-Plakatwettbewerb "Diversity? Ja, bitte!"

Ab sofort sind sechs Motive des 28. Plakatwettbewerbs des Deutschen Studentenwerks „Diversity? Ja bitte!“ kostenlos beim DSW bestellbar. Welche Plakate gedruckt wurden, hat das Publikum auf der Preisverleihung am 30. Juni 2014 im Museum für Kommunikation Berlin entschieden.

 

Liste verfügbarer Plakate und Bestellformular

 

Aus Hochschulen und Studentenwerken

TU Dortmund erhält Arbeitgeberpreis für Bildung 2014

„Bildung inklusiv – Potenziale entfalten durch Inklusion“ war das Leitthema des Arbeitgeberpreises 2014. Preisträger in der Kategorie "Hochschulische Bildung" ist die TU Dortmund. Der Teilhabe- und Inklusionsgedanke beträfe an der Universität den gesamten „Student-Life-Cycle“ und alle Bereiche wie bauliche Barrierefreiheit, Lehr- und Lernmethoden, Betreuung und Beratung, Verwaltung und Hochschulleitung. In der Begründung wird auch auf das „Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium“ sowie auf das Programm „mentoring inklusive!“ verwiesen.

 

Pressemitteilung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

Preisträgerfilm auf youtube ab Minute 1:06

 

Uni Kiel: Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK

An der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel (CAU) wird modellhaft ein Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK erarbeitet. Das Projekt wird durch das Wissenschaftsministerium finanziert und durch das Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) sowie die IBS unterstützt. Im Ergebnis soll nicht nur ein Plan für mehr Inklusion an der CAU vorliegen, sondern zugleich ein Leitfaden, der auch andere Hochschulen bei der Erstellung eines BRK-Aktionsplanes unterstützt.

 

Pressemitteilung der Universität Kiel vom 13.11.2014

 

Uni Halle: Ringvorlesung „Eine Hochschule für alle?“

Eine Ringvorlesung an der Martin-Luther-Universität beschäftigt sich im WS 2014/15 mit der Frage: Wie lässt sich der Vielfalt an deutschen Universitäten gerecht werden? In den Blick nimmt die Vorlesung dabei Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten ebenso wie Studierende aus anderen Kulturen, mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. Die jeweiligen Vorlesungen gehen auch auf die Situation an der Universität Halle ein. Aufzeichnungen der Vorlesungen stehen zur Verfügung. Konzipiert und organisiert wurde die Ringvorlesung vom Arbeitskreis "Inklusion" des Studierendenrates.

 

Martin-Luther-Universität: Ringvorlesung „Eine Hochschule für alle?“

 

Uni Leipzig: StuRa beschließt Einführung des Referats für Inklusion

Mit der Enführung eines Referates für Inklusion will der Student_innenRat (StuRa) der Universität Leipzig  die Belange von Studierenden mit Beeinträchtigungen stärken. Das Referat soll Studierende individuell betreuen und sich für ihre Belange in universitären Gremien wie auch in außeruniversitären Strukturen einsetzen.

 

Pressemitteilung des StuRa der Universität Leipzig

 

Aus den Bundesländern

Sachsen: Koalitionsvertrag vereinbart Engagement für mehr Teilhabe

Die neue Regierung in Sachsen setzt sich für die gleiche Teilhabe von Studierenden und Mitarbeiter_innen mit Behinderungen an Lehre und Forschung ein. Im Koalitionsvertrag vereinbarten SPD und CDU dazu, gemeinsam mit den Hochschulen einen konkreten Aktions- und Maßnahmeplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an den Hochschulen zu erarbeiten. Mit einer barrierefreien Informationsplattform "Studieren mit Behinderung" soll Studieninteressierten der Zugang zur Hochschule erleichtert werden.

 

Koalitionsvertrag: Sachsens Zukunft gestalten

 

Für die Beratungspraxis

BSG: Studentische Krankversicherung endet mit 37 Jahren

Normalerweise endet für Studierende die kostengünstige Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung spätestens mit dem 30. Geburtstag. Eine Verlängerung dieses Versicherungsschutzes über das 30. Lebensjahr hinaus kommt immer nur dann infrage, wenn das Studium wegen so genannte Hinderungsgründe wie z.B. Erkrankung oder Behinderung nicht abgeschlossen werden konnte. Die Verlängerung ist jedoch zeitlich nicht unbegrenzt. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel klargestellt. Der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Krankenversicherung als Student endet in jedem Fall spätestens mit dem 37. Lebensjahr.

 

Medieninformation des Bundessozialgerichtes vom 15. Oktober 2014 (Az: B 12 KR 17/12R)

 

Verschiedenes

Kritik an Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Die Siegener Doktorandin Katharina Miketta setzt sich für eine Ergänzung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes um eine inklusionspolitische Komponente ein. Bisher fehlen in diesem Gesetz Regelungen zum Nachteilsausgleich für Promovierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen.

 

Universität Siegen: Ein Gesetz kann man auch ändern

 

Google vergibt Stipendium

Auch 2015 kann das Stipendium "Google Europe Scholarship for Students with Disabilities" beantragt werden. Voraussetzung ist ein Studium der Informatik, Computertechnik oder ähnliches. Die Förderung beträgt 7000 Euro je Stipendiat oder Stipendiatin für das Studienjahr 2015/2016. Bewerbungsschluss ist der 01. Januar 2015. Bewerbungen müssen in englischer Sprache verfasst sein.

 

Informationen zum Google-Stipendium

 

Allianz: Praktikum für einen Tag

Die Allianz sieht sich als inklusiven Arbeitgeber und wirbt innerhalb ihres Programm "AllAbility" um Studierende mit Behinderungen. Im Rahmen dieses Programms haben die Studierenden am 16. Dezember 2014 die Möglichkeit einen Tag lang die Hauptgeschäftsstelle der Allianz und leitende Angestellte kennenzulernen.

 

AllAbility-Programm der Allianz

 

Studium und Behinderung in den Medien

Dresdner Universitäts-Journal berichtet über Blindenleitsystem

Mit Beginn des Wintersemesters 2014/15 führt ein neues Blindenleitsystem durch die TU Dresden. Der Beauftragte für Studierende mit Behinderungen, Prof. Rainer Spallek, hatte sich dafür stark gemacht.

 

Dresdner Universitäts-Journal: Den richtigen Weg spüren, S. 1 (PDF, 8,7 MB, nicht barrierefrei)

 

Deutschlandfunk: Sportstudium - Höchstleistung trotz Behinderung

An der Sporthochschule Köln studieren gegenwärtig rund dreimal so viele körperbehinderte Menschen wie noch vor fünf Jahren, berichtet der Deutschlandfunk.

 

Deutschlandfunk: Sportstudium - Höchstleistung trotz Behinderung

 

Frankfurter Rundschau: Lehrer mit Down-Syndrom

Die Zeitung porträtiert den Pablo Pineda, der als erster Europäer mit Down-Syndrom ein Universitätsstudium abschloss. 

 

Frankfurter Rundschau: Lehrer mit Down-Syndrom

 

Servus: Von Fußgängern und Rollifahrern

Auf welche Barrieren treffen Studierende mit Behinderungen? Welche Rolle spielt der Sport und welche Unterstützung liefert das Studentenwerk? Mehr dazu im aktuellen Magazin des Studentenwerks München.

 

Studentenwerksmagazin Servus (PDF, 1,5 MB, nicht barrierefrei)

 

Termine

Seminar: Vertraulichkeit und Datenschutz in der Beratung

Termin: 28. November 2014Ort: MainzZielgruppe: Beratende bundesweitVeranstalter: Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Im Seminar werden rechtliche Grundlagen zu Datenschutz und Schweigepflicht vorgestellt und anhand von Fallbeispielen veranschaulicht. Es sollen insbesondere auch Grenzfälle diskutiert und der Transfer in die Praxis trainiert werden.

 

Vertraulichkeit, Datenschutz und Schweigepflicht (Rechtliche Grundlagen in der Beratung)

 

Bewerben mit Handicap. Was raten Unternehmen? Wer hilft?

Termin: 2. Dezember 2014Ort: BerlinZielgruppe: Frauen mit Behinderungen und alle am Thema InteressiertenVeranstalter: LIFE e.V.

In Talkrunden und Vorträgen geben Personalverantwortliche von Unternehmen und Bewerbungscoachs Tipps für die Bewerbung mit Handicap. Anschließend gibt es die Möglichkeit, direkt Gespräche mit den Experten und Expertinnen zu führen. Anmeldeschluss ist der 28. November 2014

 

Informationen und Anmeldung unter: [email protected].

 

Gesprächsveranstaltung für behinderte Studierende

Termin: 25. November 2014Ort: MarburgVeranstalter: DVBS und Arbeitgeberservice für schwerbehinderte Akademiker (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit

Gegenstand der Gesprächsrunde sind die Arbeitsmarktperspektiven für Akademiker und Akademikerinnen mit Behinderungen, Bewerbungsstrategien sowie Unterstützungsmöglichkeiten, Netzwerkarbeit und das Leistungsspektrum des ZAV.

 

Informationen und Anmeldung