11.08.2025

Tipps und Informationen Nr. 07/2025

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Für die Beratungspraxis

„Nachteilsausgleich bei Prüfungen – kritischer Kommentar zu einer Rechtsentscheidung von Dr. Anna-Miria Fuerst“

Dr. Anna-Miria Fuerst, Richterin am Oberverwaltungsgericht (OVG) Niedersachsen, analysiert einen Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg (13.03.2025 – OVG 5 S 13/25) zur Schreibzeitverlängerung als Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderung. Streitpunkt war, ob eine Studentin mit ADHS und autistischen Zügen Anspruch auf 25 % längere Klausurbearbeitungszeit hat. Das Gericht verneinte dies mit Verweis auf den Prüfungszweck: Die verlangsamte Bearbeitung betreffe die „Leistungsfähigkeit als solche“ und sei daher nicht ausgleichsfähig. Die Autorin ordnet dies in die Prüfungsrechtsdogmatik ein und zieht Konsequenzen aus der Legasthenie-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Beschluss vom 22.11.2023). Danach dürfen Nachteilsausgleiche nicht pauschal bei bestimmten Behinderungen („Dauerleiden“) ausgeschlossen werden. Maßgeblich ist allein der konkrete Prüfungszweck, nicht eine abstrakte Leistungsfähigkeit. Ein Ausschluss einzelner Behinderungen verstößt gegen Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG und führt zu „Binnenbenachteiligungen“. Fuerst kritisiert, dass das OVG den Prüfungszweck zirkelschlüssig aus der Behinderung ableitet und so den verfassungsrechtlich gebotenen Nachteilsausgleich verwehrt. Statt pauschaler Ablehnung sei zu prüfen, ob die verlangte Maßnahme – hier Schreibzeitverlängerung – gemessen am Prüfungszweck geeignet, erforderlich und angemessen ist. Pauschale Ausschlüsse bei „Dauerleiden“ seien damit nicht haltbar. 
Dieser Beitrag wurde am 30.07.2025 im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht veröffentlicht.

Schreibzeitverlängerung, Prüfungszweck, Nachteilsausgleich und sogenanntes Dauerleiden im Lichte des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG – zugleich Anmerkung zu OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 13. März 2025 - OVG 5 S 13/25 -

Aus Hochschulen und Studierendenwerken

Universität Leipzig: „Mit ADHS zur Professur: Prof. Dr. Ana Bastos“

Prof. Dr. Ana Bastos erhielt erst spät ihre ADHS-Diagnose – eine Erklärung für jahrelange Reizüberflutung, Depressionen und Burnout, die sie mit Psychotherapie und später auch Medikamenten in den Griff bekam. Heute nutzt die Klimaforscherin ihre Erfahrungen, um im akademischen Umfeld mehr Bewusstsein für Neurodiversität zu schaffen und den Blick auf ADHS weg von Defiziten hin zu Stärken zu lenken. Sie betont, dass Vielfalt – auch im Denken – entscheidend ist, um kreative und wirksame Lösungen für komplexe Herausforderungen wie den Klimawandel zu entwickeln. Außerdem teilt sie in einem weiteren Beitrag im Journal Nature konkrete Bewältigungsstrategien.

Technische Universität München: „PerspektivePlus: Brücken in die Zukunft – Inklusion trifft Karriere“

Das Förderprogramm PerspektivePlus unterstützt TU-Studierende mit (Schwer-)Behinderung, Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen beim Einstieg ins Berufsleben – mit individuellen Angeboten, hilfreichen Kontakten und praktischer Begleitung. Studierende können sich aktuell anmelden. Das Kick-off-Event findet am 21. Oktober 2025 statt.

PerspektivePlus: Brücken in die Zukunft – Inklusion trifft Karriere

Technische Universität Dortmund: „Wenn Inklusion funktioniert, bist du nicht mehr der Exot.“

Der Hochschulsport der TU Dortmund will allen Studierenden sportliche Teilhabe ermöglichen unabhängig von Behinderung oder Einschränkung. Im Gespräch mit Teilnehmenden und Verantwortlichen wird klar: Es gibt Fortschritte, aber auch Hürden. Blinde und mobilitätseingeschränkte Studierende berichten von räumlichen Barrieren, fehlenden inklusiven Angeboten und der Bedeutung klarer Kommunikation in Kursen. Der Hochschulsport reagiert mit barrierefreien Zugängen, Brailleschrift, einem neuen Wegeleitsystem und Offenheit für neue Sportarten – stößt jedoch bei Spezialangeboten wie Rollstuhlbasketball an finanzielle und logistische Grenzen. Positive Beispiele wie die Sportart Showdown zeigen, wie Inklusion gelingen kann, wenn alle gemeinsam mitdenken. Wichtig bleibt: Sensibilisierung der Kursleitenden, mehr inklusive Angebote und gegenseitige Offenheit.

„Wenn Inklusion funktioniert, bist du nicht mehr der Exot.“

Aus Verbänden, Interessengemeinschaften und der Selbsthilfe

Neue Perspektiven für die berufliche Teilhabe: KI und digitale Technologien bei REHADAT

REHADAT, das zentrale Informationsportal zur beruflichen Teilhabe in Deutschland, setzt zunehmend auf digitale Technologien und Künstliche Intelligenz, um Barrieren abzubauen und inklusives Arbeiten zu fördern. KI unterstützt dabei nicht nur die Informationssuche, sondern auch den Einsatz innovativer Hilfsmittel – von adaptiven Hör- und Sehtechnologien bis zu Exoskeletten. Entscheidend für den Erfolg sind barrierefreie Lösungen, hochwertige Daten und die frühzeitige Einbindung von Menschen mit Behinderungen in die Entwicklung.

Neue Perspektiven für die berufliche Teilhabe: KI und digitale Technologien bei REHADAT

Aus Bund und Ländern

BMFTR: „Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung – Förderung von Vernetzungsprojekten“

Die neue Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Vernetzung von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Förderbereich „Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung“ („Vielfalt verbindet“) des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt will den Austausch und die Vernetzung zwischen Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fördern, um Barrieren abzubauen und Vielfaltsperspektiven strukturell zu verankern. Sie verfolgt das Ziel, den Beitrag unterschiedlicher Perspektiven im Wissenschaftssystem zu sichern und den wissenschaftlichen Diskurs zu erweitern.

Bekanntmachung BMFTR Richtlinie „Vielfalt verbindet”

Internationales

Neues hochschulübergreifendes Verbundprojekt der Schweizer Hochschulen zur differenzsensiblen Lehre

Die Webseite des Verbundprojekts „Differenzsensible Lehre“ der Fachstelle Gleichstellung und Diversity der Pädagogischen Hochschule der Westschweiz, des Zentrums Gender Studies der Universität Basel und der Gender Campus der Universität Bern, bietet Materialien, Audioimpulse und Reflexionsfragen zu einer Hochschullehre, die Ausschlüsse, Barrieren und Differenzverhältnisse in den Blick nimmt. Hauptzielgruppe der Website sind Hochschullehrende, die ihre Lehre kritisch reflektieren und differenzsensibel, inklusiv sowie diskriminierungskritisch gestalten möchten.

Verbundprojekt der Schweizer Hochschulen: Differenzsensible Lehre

Publikationen

Barrieren in Lehre und Forschung: Neue Studie aus der Schweiz beleuchtet Herausforderungen für Mitarbeitende mit Behinderungen

Die aktuelle Studie von Prof. Dr. Alireza Darvishy und Kolleg*innen untersucht Barrieren, mit denen Lehrende und Forschende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen an Hochschulen konfrontiert sind. Während die Situation von Studierenden mit Behinderungen bereits erforscht wurde, blieb das akademische Personal bisher außen vor.
Die Befragung von 27 Betroffenen an zehn Hochschulen zeigt vielfältige Barrieren: von diskriminierenden Haltungen über fehlende Beratung bis zu unzugänglichen Gebäuden und digitalen Tools. Sechs Handlungsfelder wurden identifiziert: die Notwendigkeit, eine Behinderung zu kommunizieren, mangelndes Bewusstsein und Verständnis, zusätzlicher Zeit­, Energie- und Kostenaufwand, Diskriminierung und Stigmatisierung, unzureichende Infrastruktur sowie inkompatible Arbeitsmaterialien. Besonders deutlich wird, wie stark soziale Erwartungen und institutioneller Ableismus akademische Karrieren erschweren. Die Autor*innen fordern einen systemischen Wandel hin zu wirklich inklusiven Hochschulen – auch im Hinblick auf die Personalstrukturen. (Quelle KCS 29.7.2025)

Accessibility barriers in teaching and research: A survey in Switzerland | European Journal of Inclusive Education

Zeitschrift Disability Studies Ausgabe 1/2025 mit Schwerpunktthema: Geschichte/n von Behinderung in der DDR

Die neue Ausgabe der Zeitschrift für Disability Studies widmet sich Behinderung und behinderten Menschen in der DDR – mit Beiträgen zu Selbstvertretung, Arbeit, Kultur und Disability History.

Geschichten von Behinderungen in der DDR 

Buchempfehlung von Prof. Dr. Ana Bastos

„Das Stigma psychischer Erkrankung: Strategien gegen Ausgrenzung und Diskriminierung“ von Nicolas Rüsch, Martina Heland-Graef und Janine Berg-Peer, beschäftigt sich mit der Wirkung von Stigma in Form von öffentlichem Stigma, Selbststigmatisierung und struktureller Diskriminierung in verschiedenen Lebensbereichen. Anhand von Beispielen und Studien werden Folgen und mögliche Antistigma-Strategien vorgestellt.

„Das Stigma psychischer Erkrankung: Strategien gegen Ausgrenzung und Diskriminierung“ von Nicolas Rüsch, Martina Heland-Graef, Janine Berg-Peer, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2020, Taschenbuch

Aus den Medien

Neurodiversität – Wie normal ist anders?

Die aktuelle ARD-Doku begleitet Menschen mit Autismus, ADHS und Legasthenie. Journalist Manuel Stark, selbst Autist, verbindet persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Einblicken.

ARD-Mediathek „Wie normal ist anders“

ZDF: Inklusion an der Uni – „Weil ich da bin […] und die Menschen sich mit mir auseinandersetzen müssen.“

Die ZDF-Reportage „Ich bewege was im Osten“ zeigt das Leben der Wissenschaftlerin Karola Köpferl. Sie promoviert an der TU Chemnitz über die Techniknutzung älterer Menschen und leitet dort eine Forschungsgruppe. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit engagiert sie sich ehrenamtlich im Projekt „Computertruhe" und im lokalen Nachbarschaftsgarten.

Seit sie einen Rollstuhl nutzt, wird Karola Köpferl oft für eine Studierende gehalten, nicht für eine Forscherin. Ihre Situation macht deutlich, wie wichtig Barrierefreiheit und Teilhabe sind. „Ich bewege schon deshalb etwas, weil ich da bin, ganz praktisch und nicht nur in der Theorie, und die Menschen sich mit mir auseinandersetzen müssen“, sagt sie. 

 ZDF-Mediathek „Ich bewege was im Osten“

REHADAT: Episode 8 – Blind im Büro - Mein Alltag bei REHADAT

In der achten Episode von „Teilhabe & Inklusion“ spricht Rufus Witt über seinen persönlichen Arbeitsalltag als blinder Mitarbeiter des Projekts REHADAT. Rufus beschreibt seinen Arbeitsweg durch Köln und erklärt mit Hörbeispielen, wie er seinen Computer ohne Maus und Bildschirm nutzt. Die Erfahrungen lassen sich auf die Lebenswelt Hochschule übertragen.

EPISODE 8 - Blind im Büro

Termine

Schriftdolmetschen kennenlernen - Infotermin „Studium mit Schriftdolmetscher*innen“ 

Schriftdolmetscher*innen schreiben in Echtzeit mit, was gesprochen wird. Menschen mit Hörbehinderung können mitlesen. So unterstützt kombia Studierende bei ihren Vorlesungen, Übungen, Tutorien, mündlichen Prüfungen usw. Kombia lädt zu einem kostenfreien Info-Termin ein.

Termine: 02. Sept. 2025, 10 Uhr
Ort: Online-Seminare
Anmeldung: [email protected]
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Zielgruppe: Beauftragte und Berater*innen für Studierende mit Behinderung und chronischer Krankheit, Studierende und alle Interessierten
Veranstalter: Kombia oHG

Webseite von kombia

Fortbildung SGB II-Leistungen für Schüler, Auszubildende und Studierende

Die Fortbildung gibt einen Überblick über Sozialleistungen neben BAföG, BAB und Ausbildungsvergütung. Behandelt werden aufstockungsfähige Ausbildungsarten nach SGB II, Ausnahmen bei ausgeschlossenen Leistungen, Anrechnung von Einkommen sowie Besonderheiten für internationale Studierende.

Termine: 02. Sept. 2025; 27. Nov. 2025; 22. Dez. 2025
Ort: Online-Seminare
Anmeldung: https://harald-thome.de/seminare/leistungen-auszubildende-und-studierende.html
Teilnahmegebühr: 130,- EURO für einen Tag
Zielgruppe: Alle Personen, die junge Menschen in Ausbildung oder Studium beraten z. B. Sozialberatungen, Studierendenwerken
Veranstalter: Harald Thomé ist Experte für Arbeitslosen- und Sozialrecht mit Schwerpunkt auf dem SGB II und dem Sozialverwaltungsrecht.

Programm und Anmeldung

Promovieren mit Behinderungen/inklusive Wissenschaft - Digitales Vernetzungstreffen am 04.09.2025

Am Donnerstag, den 04.09.2025 findet zwischen 10:30 Uhr und 12:00 Uhr das sechste digitale Vernetzungstreffen zum Thema "Promovieren mit Behinderungen/inklusive Wissenschaft" statt: 
Auf dem Programm stehen zwei kurze Gastbeiträge als Impuls für den anschließenden Austausch:
Christine Fromme, Referentin in der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studierendenwerks wird Aufgaben und Aktivitäten der IBS vorstellen sowie mögliche Anknüpfungspunkte an das Thema Promovieren mit Behinderungen.
Gritta Wienzeck, Referentin im Grundsatzreferat der Stipendienabteilung, Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) wird darüber informieren, welche Stipendien-Möglichkeiten der DAAD bietet, die internationale Mobilität von Studierenden und Wissenschaftler*innen mit Behinderungen zu unterstützen.
Alle Interessierten, die noch kurzfristig dazukommen möchten, können sich per Mail an [email protected] wenden, um den Registrierungslink zu erhalten.

Termin: 04. Sept. 2025, 10:30 Uhr 
Ort: Online-Veranstaltung
Anmeldung: per Mail an [email protected]
Teilnahmegebühr: kostenlos
Zielgruppe: Koordinator*innen im Bereich Promotion und Behinderung, Hochschulmitarbeitende, Interessensvertretungen sowie alle Interessierten
Veranstalter: PROMI Netzwerk

Akteursnetzwerk - PROMI – Promotion inklusive

„Einladung zum Digitalen Runden Tisch ‚Inklusive Bildung an Hochschulen in Baden-Württemberg‘ – veranstaltet von MdL Fraktion GRÜNE Alexander Salomon“

Inklusion ist ein zentrales gesellschaftliches Anliegen – auch im Bereich der Hochschulbildung. Dennoch erleben Studierende und Hochschulangehörige mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen im Hochschulalltag weiterhin Barrieren. Um diese strukturellen Herausforderungen besser bewältigen zu können, möchte der Landtagsabgeordnete Alexander Salomon im Rahmen eines digitalen Runden Tischs den Austausch zwischen Engagierten fördern.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 24. September 2025, um 17:00 Uhr statt und richtet sich an Hochschulangehörige und Interessierte, die sich für die Weiterentwicklung inklusiver Strukturen einsetzen. Ziel ist es, Perspektiven und Erfahrungen aus der Praxis zu bündeln, Herausforderungen zu benennen und gemeinsam Ansätze für eine verbesserte Umsetzung von Inklusion an Hochschulen zu diskutieren.
Als Expertin wird die Landes-Behindertenbeauftragte Baden-Württemberg, Nora Welsch, eine Einführung in die Thematik geben.
Aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg nehmen außerdem Elke Berger (Geschäftsstelle „Inklusive Bildung“) sowie Markus Kilb (stellv. Leiter Referat 43 „Pädagogische Hochschulen, Lehrkräftebildung“) teil. Frau Berger gibt einen Überblick zur bisherigen Arbeit der Geschäftsstelle „Inklusive Bildung“.

Im Anschluss an die Impulse folgt eine moderierte, offene Diskussion, in der insbesondere die Erfahrungen und Anliegen der Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen sollen.

Leitfragen zur Diskussion:

  1. Wo erleben Sie in Ihrer Arbeit derzeit die größten Hürden für eine gelingende Inklusion an Ihrer Hochschule?
  2. Welche Strukturen oder Maßnahmen funktionieren gut – und was braucht es, um diese landesweit zu stärken?
  3. Wie kann ein nachhaltiger Austausch unter den Hochschulen gefördert werden, um voneinander zu lernen?

Termine: 24. Sept. 2025, 17 Uhr
Ort: Online-Veranstaltung
Anmeldung: per E-Mail an [email protected]. Den Zugangslink (Webex) erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung. 
Teilnahmegebühr: keine
Zielgruppe: Studierende, Lehrende, Hochschulmitarbeitende und -leitungen, Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte, Studierendenvertretungen sowie Vertreter*innen von Verbänden und Initiativen im Bereich Inklusion und Hochschulbildung.
Veranstalter: Alexander Salomon MdL Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg 

iXNet-Online-Infoveranstaltungen im Herbst 

Das Team des inklusiven Expert*innennetzwerks (iXNet), das selbst aus erfolgreichen Absolvent*innen mit Behinderungen besteht, bietet kostenlos folgende Online-Infoveranstaltungen an:

  • Mein erfolgreicher Berufseinstieg mit Behinderung am 24. Sept. 2025
  • Promovieren mit sichtbaren und nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen am 9. Okt. 2025
  • Stellensuche und Bewerbung mit Behinderung am 11. Nov. 2025

Termine: 4. Sept. 2025; 9. Okt. 2025; 11. Nov. 2025
Ort: Online-Veranstaltung über Microsoft Teams
Anmeldung: über die Webseite Veranstaltungen - iXNet
Teilnahmegebühr: keine
Zielgruppe: Akademiker*innen mit Behinderungen
Veranstalter: iXNet

Programm und Anmeldung

ACCESS@KIT: „Mein Profil – ein ganz anderes Bewerbungstraining. Seminar für Menschen mit Sehbeeinträchtigung“

Der zweieinhalbtägige Workshop am Zentrum für digitale Barrierefreiheit und Assistive Technologien des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) will Studierende mit Sehbeeinträchtigungen/Blindheit individuell auf Bewerbungsverfahren vorbereiten. Die eigenen Ressourcen stehen dabei im Fokus. Zusammen mit dem erfahrenen LWP-Trainer, Marc Buddensieg, wurde das Life/Work Planning (LWP)-Konzept angepasst und auf die Bedürfnisse von Menschen mit Sehbeeinträchtigung zugeschnitten. Praktische Tipps und erprobte Lösungen sollen für mehr Sicherheit im Bewerbungsverfahren sorgen.

Termin: 29. - 30. Sept. 2025
Ort: KIT Karlsruhe (Präsenz-Seminar)
Anmeldung: bis 14. September 2025 per Mail an info∂access.kit.edu
Teilnahmegebühr: kostenpflichtig (genaueres auf der Website)
Zielgruppe: Studierende und Berufseinsteiger*innen mit Sehbeeinträchtigungen/Blindheit aus dem deutschsprachigen Raum
Veranstalter: ACCESS@KIT - Zentrum für digitale Barrierefreiheit und Assistive Technologien des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Programm und Anmeldung