04.11.2026

Studierendenwerk Trier: Römerbauten werden Teil des Kultursemestertickets "Di-Mi-Do"

Studierende in Trier können seit dem Wintersemester 2026/2027 vier bedeutende römische Baudenkmäler der Stadt im Rahmen des Kultursemestertickets „Di-Mi-Do“ kostenfrei besuchen. Das Studierendenwerk Trier und das Land Rheinland-Pfalz haben das bestehende Kulturangebot für Studierende entsprechend erweitert.

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Die Porta Nigra, die Kaiserthermen, das Amphitheater und die Thermen am Viehmarkt gehören seit dem Wintersemester 2026/2027 zum "Di-Mi-Do"-Angebot des Studierendenwerks Trier. Die Erweiterung wurde am 19. Oktober 2026 von Sven Teuber, Minister für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, und Andreas Wagner, Geschäftsführer des Studierendenwerks Trier, vorgestellt. Ermöglicht wird der kostenfreie Zugang an den jeweiligen Tagen durch eine Kooperation mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.

Das Kultursemesterticket “Di-Mi-Do” soll Studierenden den Zugang zum kulturellen Leben ihrer Hochschulstadt erleichtern. Insbesondere neu zugezogene und internationale Studierende erhalten damit die Möglichkeit, Trier und seine Geschichte kennenzulernen. Mit der Aufnahme der Römerbauten wird das bestehende Kulturangebot um vier bedeutende historische Sehenswürdigkeiten erweitert.

Die Kooperation fällt in das Jahr des 40-jährigen Jubiläums der Aufnahme der Trierer Römerbauten und weiterer Denkmäler in die UNESCO-Welterbeliste. Nach Angaben des Landes Rheinland-Pfalz soll die Erweiterung des Kultursemestertickets dazu beitragen, kulturelle Teilhabe zu fördern und Zugangsbarrieren abzubauen. Initiiert wurde die Zusammenarbeit von Thomas Martin vom Rheinischen Landesmuseum Trier.

Bei der Vorstellung der Kooperation kamen auch die sogenannten Spruchbecher des Studierendenwerks Trier zum Einsatz. Die mittlerweile sechste Edition der Mehrwegbecher ist von römischen Trinkgefäßen inspiriert, die im 3. und 4. Jahrhundert in Trier hergestellt und bis nach Britannien exportiert wurden. Seit 2013 greift das Studierendenwerk diese historische Tradition mit eigenen Bechergestaltungen auf.