18.11.2024

Pressestatement: Bedürfnisse und Themen der jungen Generation im beginnenden Wahlkampf

Matthias Anbuhl, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Studierendenwerks, sorgt sich, dass die Bedürfnisse und Themen der jungen Generation im beginnenden Wahlkampf unter die Räder kommen. Er sagt:

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„Miete, Essen, Mobilität: Die Kosten laufen den jungen Menschen davon, seien es Studierende und Auszubildende. Bei Umfragen unter jungen Wähler*innen stehen die Inflation und Mieten und der Wohnungsmangel ganz oben auf ihrer Agenda. Natürlich treffen diese Fragen die gesamte Bevölkerung – doch junge Menschen in einer ebenso kritischen wie prägenden Phase ihres Lebens besonders hart. Rund 54 Prozent ihrer Einnahmen müssen Studierende laut Statistischem Bundesamt in ihre Miete stecken, bei Auszubildenden sind es 42 Prozent. In der Gesamtbevölkerung sind es hingegen nur 25 Prozent.

Die demokratischen Parteien sollten dringend diese Themen der jungen Generation adressieren. Sonst wenden sich junge Menschen noch stärker den Rändern zu. Nach der Corona-Pandemie gab es das Versprechen, dass die Belange der Jugendlichen nie wieder vernachlässigt werden dürften. Davon ist nicht mehr viel zu spüren.

Eine künftige Bundesregierung muss dringend ein Paket für die junge Generation schnüren. Dazu zählen die Verstetigung des Bund-Länder-Programms Junges Wohnen, eine grundlegende Reform des BAföG, ein weiterhin rabattiertes Deutschlandticket für Studierende sowie eine klimagerechte Sanierung der Hochschulbauten, einschließlich der Mensen und Cafeterien.

Mieten, Wohnungsmangel, Inflation – das treibt die junge Generation um. Wahlkampf und Wahlprogramme dürfen nicht an den Themen der jungen Menschen vorbeigehen.“