25.07.2025

Tipps und Informationen Nr. 06/2025

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Aus IBS und DSW

IBS: ab August mit kompetenter Verstärkung

Die IBS freut sich über personelle Verstärkung: Victoria Engels, Bildungswissenschaftlerin aus Heidelberg, wird sich als Referentin intensiv u.a. mit den Themen Informations- und Wissensmanagement, Daten sowie barrierefreie Digitalisierung auseinandersetzen und dabei ihre vielfältigen Kompetenzen und eigene Erfahrungen einbringen. Die Präsidentin des Deutschen Studierendenwerks (DSW), Frau Prof. Schücking, hat Frau Engels erst kürzlich getroffen und mit ihr über Barrierefreiheit, inklusive Lehre und die Bedeutung themenspezifischer Forschung gesprochen. Ihr Gespräch ist nachzulesen im aktuellen DSW-Journal.

IBS: Fachtagung 2025: „Inklusive Hochschule unter Druck? Das Arbeitsfeld der Beauftragten und Berater*innen im Fokus“

Künstliche Intelligenz und digitale Transformation, ein zunehmend diversitätskritisches politisches Klima, globaler Wettbewerb um Studierende und Wissenschaftler*innen bei knapper werdenden Ressourcen – Hochschulen haben sich mit vielfältigen technologischen und gesellschaftlichen Anforderungen auseinanderzusetzen. Was bedeuten diese Entwicklungen aktuell für die Sicherung einer inklusiven und chancengerechten Hochschule? Wo entstehen neue Chancen, wo neue Barrieren? Wie lässt sich den aktuellen Anforderungen im Arbeitsfeld Studium und Behinderung begegnen? Diese Fragestellungen werden auf der diesjährigen IBS-Fachtagung in unterschiedlichen Formaten reflektiert. Die Tagung findet als Präsenzveranstaltung am 13. und 14. November 2025 in Berlin statt. Sie wendet sich an Beauftragte und Berater*innen von Studierenden mit Beeinträchtigungen/ chronischen Krankheiten in Hochschulen und Studierendenwerken. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

Für die Beratungspraxis

"BAföG? Doch nicht für mich!" – Sascha Strobl und Sebastian Riedmiller über Unwissenheit, Vorurteile, falsche Rechenbeispiele und eine Lösungsidee

BAföG: ein Thema, das nicht nur, aber auch Studierende mit Behinderungen/chronischen Krankheiten betrifft. Die Forscher Strobl und Riedmiller haben 22.000 Studierende zum Thema BAföG befragt. Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Berechtigten stellt gar keinen Antrag. Denn Studierende, aber auch manche Beratende, unterschätzen die Möglichkeiten der (Teil-)Förder-Ansprüche. Bei der Erforschung der Gründe stoßen die Forscher auf ein tief verankertes strukturelles Informationsdefizit, das ihrer Meinung nach dringend angegangen werden sollte. Dafür formulieren sie erste Ideen. Der Bildungsjournalist Jan-Martin Wiarda hat beide zum Thema interviewt. Apropos Informationslücken BAföG: Bei der Ermittlung des Einkommens der Eltern oder der*s Ehegatten/ Lebenspartner*in kann ein zusätzlicher Härtefreibetrag berücksichtigt werden, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können (§ 25 Abs.6 BAföG). Dadurch kann sich die Freibetragsgrenze unter Umständen erheblich zugunsten der Antragstellenden verschieben.

THM (Autor: Michael Engel): Leitfaden "MS PowerPoint barrierefrei bedienen lernen"

Der Leitfaden wendet sich explizit an blinde und sehbehinderte Anwender*innen, die eigenständig eine Bildschirmpräsentation erstellen und durchführen wollen. Bereits erschienen sind Orientierungshilfen zur barrierefreien Bedienung von MS Excel und MS Word. Alle drei Publikationen sind unter einer Creative Commons -Lizenz auf dem Server der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) verfügbar. Der Autor Michael Engel arbeitet im Zentrum für blinde und sehbehinderte Studierende (BLIZ) der THM.

Die Studierendenbefragung 2025 im Endspurt – Fragebögen bitte ausfüllen bzw. abschließen!

Startschuss der aktuellen Studierendenbefragung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) war der 27. Mai. Bald endet die Frist zum Ausfüllen der Fragebögen. Nur bei hoher Rücklaufquote kann differenziert – z.B. nach Beeinträchtigungsformen – ausgewertet werden. Unser Appell an Studierende mit Einladung zur Teilnahme: Bitte beteiligt euch und schließt insbesondere bereits begonnene Fragebögen zeitnah ab! An Mitglieder der beteiligten Hochschulen und der Studierendenwerke: Bitte nutzen Sie Ihre Kanäle, um Studierende an die nahende Abgabefrist zu erinnern.

Aus Hochschulen und Studierendenwerken

Nesis: Fachtagung "Die Zukunft ist inklusiv: Studieren mit Behinderung/ chronischer Erkrankung in Niedersachsen“ – Tagungsbericht veröffentlicht

In der vom NESIS-Projekt ausgerichteten Tagung am 8. Mai 2025 teilten Beauftragte für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, Studierende, Wissenschaftler*innen und weitere (hochschulische) Akteur*innen aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Sachsen und Hessen ihre Perspektiven in Bezug auf die Gestaltungserfordernisse einer inklusiven Hochschulbildung mit dem Fokus auf Niedersachsen. Die Ergebnisse der Tagung sind in einem Bericht zusammengefasst.

Aus Verbänden, Interessengemeinschaften und der Selbsthilfe

bbe e.V.: Bundesweites Projekt "Partizipation der Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung der Reform des SGB VIII" gestartet

Am 1. Juli 2025 hat der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern e. V. (bbe e. V.) das o.g. Projekt gestartet, das in den kommenden 30 Monaten die Umsetzung der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe aus Sicht der Selbstvertretung unterstützt. Ziel ist, dass sich behinderte Kinder, Jugendliche (bzw. junge Erwachsene) und Eltern mit Behinderung aktiv und gleichberechtigt in Planungen und fachliche Prozesse auf Bundesebene einbringen. Dafür wird die bestehende Selbstvertretungsgruppe junger Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen auf Bundesebene – jumemb – einen eigenen Verein gründen. Gefördert wird das Projekt durch den Partizipationsfond vom BMAS.

EnableMe bietet Austauschforum für U30-Community an

Das Online-Forum für Menschen mit sichtbaren und nicht-sichtbaren Behinderungen und chronische Krankheiten sowie für Angehörige und Freunde hat seit Kurzem ein neues Forum, das sich an U30-Jährige wendet. Junge Menschen mit Behinderung haben Fragen, die besonders gut von Menschen in einer ähnlichen Situation und ähnlichem Alter beantwortet werden können. Die U30 Community ist ein kostenfreier Raum, um offen und anonym über Fragen und Gedanken zu sprechen – egal, ob es dabei um Studium, Ausbildung, Arbeit oder Schule geht.

ImmoScout24: "Großer Preisaufschlag für barrierefreie Wohnungen"

Eine aktuelle ImmoScout24-Auswertung zeigt, wie sich Nachfrage, Angebot und Preise für barrierefreie Wohnungen zur Miete und zum Kauf innerhalb von zehn Jahren entwickelt haben. Aktuell sind Mieten für barrierefreie Wohnungen 19% teurer, der Preisaufschlag für barrierefreies/ rollstuhlgerechtes Eigentum beträgt sogar 30% gegenüber Wohnungen, die diese Anforderungen nicht erfüllen. Die Nachfrage nimmt deutlich zu und die entsprechend ausgestatteten Wohnmöglichkeiten sind knapp. Das trifft auch Studierende, die auf barrierefreie/ rolllstuhlgerechte Wohnmöglichkeiten angewiesen sind.

Aus Bund und Ländern

DIMR: Das Baurecht der Bundesländer im Vergleich: viele Ausnahmen, wenig Barrierefreiheit

Berücksichtigt das deutsche Baurecht die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)? Werden die Belange von Menschen mit Behinderungen beim Wohnungsbau, aber auch bei Denkmälern berücksichtigt? Werden die Vorgaben zum barrierefreien Bauen verletzt – können die Länder sanktionieren? Ist das Werkzeug der Typengenehmigung eine Gefahr für Barrierefreiheit? - Die Monitoring-Stelle UN-BRK des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) hat die Bauordnungen und Denkmalschutzgesetze der Länder auf Vorgaben zu Barrierefreiheit und den Belangen von Menschen mit Behinderungen untersucht. Die Ergebnisse hat das Team kartografiert und in vergleichenden Übersichten unter der Überschrift "Baurecht" zusammengestellt. Die Gesetze sind von zentraler Bedeutung für die Verwirklichung von Barrierefreiheit in Deutschland. (Stand: Mai 2025)

Bayern: Netzwerk "Bayern.Gemeinsam.Gegen.Einsamkeit" eingerichtet

Beim Netzwerk „Bayern gemeinsam gegen Einsamkeit“ werden Institutionen, Verbände, Initiativen, Vereine und Träger eingebunden, um zusammen die Präventionsmaßnamen gegen Einsamkeit zu stärken. Es ist ein offenes Netzwerk, an dem alle teilnehmen können. Ziel ist der Austausch von Informationen und die Nutzung von Synergien, um die Initiativen gegen Einsamkeit vor Ort zu stärken. Denn im sozialen Nahraum kann Einsamkeit am besten bekämpft werden. Besonders im Blick: junge Menschen. Auch die AOK Bayern ist dem Netzwerk beigetreten. Sie unterstützt u.a. das Projekt „UNI4MIND“ – ein Präventionsprogramm zur Förderung der mentalen Gesundheit an der Technischen Hochschule Rosenheim und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof.

BIH: Leistungsvereinbarung Jobcoaching verabschiedet

Ein Jobcoaching nach dem SGB IX bietet Menschen mit Schwerbehinderung eine individuelle Ein­ar­bei­tung und Unterstützung bei der Arbeit in Betrieben auf dem ersten Ar­beits­markt. Die Leistung dient als Einstieg in ein Arbeitsverhältnis oder zu dessen Erhalt. Die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Bundesagentur für Arbeit, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) haben nun eine gemeinsame Leistungsbeschreibung zum Jobcoaching nach SGB IX verabschiedet und sich damit auf gemeinsame Qualitätsanforderungen, ein Verfahren bei der Beauftragung und Grundsätze der Finanzierung verständigt. Wichtig ggf. auch für den Berufseinstieg für schwerbehinderte Akademiker*innen.

Aus Wissenschaft und Forschung

BMFTR: Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit wird ausgebaut

Das künftige Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) kann seine Forschungsaktivitäten deutlich erweitern. Die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Dorothee Bär gab den Start der fünfjährigen Ausbauphase bekannt, die mit rund 120 Millionen Euro gefördert wird. Damit soll insbesondere die Überführung von Forschungsergebnissen in die Anwendung beschleunigt werden. Das DZPG forscht an neuen Methoden zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen. Es vereint interdisziplinäre Forschung aus den Bereichen Psychologie, Neurowissenschaften, Medizin und Sozialwissenschaften. Geforscht wird an sechs Standorten, die im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens ausgewählt wurden: Berlin-Potsdam, Bochum-Marburg, München-Augsburg, Mannheim-Heidelberg-Ulm, Halle-Jena-Magdeburg und Tübingen. An den sechs Standorten bündeln 27 Forschungseinrichtungen ihre Expertise. 

RKI: Erste Ergebnisse aus dem Panel „Gesundheit in Deutschland“ zur psychischen Gesundheit veröffentlicht

Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland schätzte 2024 sein psychisches Wohlbefinden nach Befragung des Robert Koch-Instituts (RKI) als eher gering ein. Besonders hoch war der Anteil derjenigen, die ihr Wohlbefinden als gering einstuften, mit fast 40 Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen. Nur jede*r 20. junge Erwachsene fühlte sich psychisch wohl. "Die Ergebnisse unterstreichen die besorgniserregenden Entwicklungen in der psychischen Gesundheit junger Erwachsener", hieß es vom RKI. Mit den Daten der Jahreswelle 2024 können für insgesamt fünf Indikatoren die Zeitreihen fortgeführt werden. Der Indikator zum psychischen Wohlbefinden wurde neu aufgenommen.

DIN e.V.: DIN-Norm für die Leichte Sprache veröffentlicht

Die Empfehlungen für Leichte Sprache sind neuerdings genormt: Mit der DIN SPEC 33429 stehen erstmals einheitliche Umsetzungsempfehlungen für Leichte Sprache zur Verfügung. Die Hinweise wurden durch ein Konsortium von Fachleuten und Vertreter*innen der Behindertenverbände entwickelt. Sie beziehen sich auf die sprachliche und visuelle Gestaltung sowie die technischen Anforderungen der Angebote. DIN-Normen sind Empfehlungen und können, müssen aber nicht benutzt werden. 

Publikationen

Britt Dahmen: "Wohin der Diskurs sich dreht: Narrative und Diskursverschiebungen zu Gender Studies, diskriminierungssensibler Sprache, Chancengerechtigkeit an Hochschulen in Deutschland"

Der Aufsatz basiert auf einem Gastkommentar von Dr. Britt Dahmen im WIARDA-BLOG vom 25.3.2025. Unter dem Eindruck der Zerstörung von Grundpfeilern des Bildungs- und Wissenschaftssystems in den USA überlegt die Autorin, wie sich der themenbezogene Diskurs in Deutschland entwickeln wird. Diskursverschiebungen werden anhand der Auslegung und Nutzung von Begriffen wie "Wissenschaftsfreiheit" und "Entbürokratisierung" erörtert. Der Aufsatz ist im Journal Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 56/2025 veröffentlicht und über DuEPublico 2 – Universität Duisburg-Essen frei zugänglich.

Aus den Medien

HNA: „Die meisten Behinderungen sind unsichtbar“: So läuft die Inklusion an Universitäten

Das Wort Inklusion wird heute öfter gebraucht, als das vielleicht noch vor zehn Jahren der Fall war. Aber wie läuft es eigentlich damit auf dem Campus? Im Interview Felix Welti, Professor am Fachgebiet Humanwissenschaften der Uni Kassel und seit 15 Jahren Beauftragter für Studium und Behinderung.

HNA: "Ich habe mich hochgekämpft“: Ein Student berichtet über sein Studium mit Behinderung

Gibt es an der Uni Chancengleichheit? Maurice Krupka hat eine linksseitige Lähmung und studiert an der Uni Kassel. Wie gut das läuft, erzählt er bei einem Treffen.

Uni Hamburg Newsroom: "Zwischen Studium, Leistungssport und Inklusionsarbeit"

Vom 16. bis 27. Juli finden die diesjährigen World University Games im Ruhrgebiet statt. Neben klassischen Disziplinen wie Leichtathletik, Schwimmen, Fechten oder Judo wird erstmals auch in der Para-Sportart 3x3-Rollstuhlbasketball um Medaillen gekämpft. Mit dabei: Psychologiestudent Luc Weilandt von der Uni Hamburg. Er sagt: „Ich möchte die Message verbreiten, dass jeder und jede Sport treiben und sich ausleben kann. Die Inklusionsarbeit ist mittlerweile ein Teil von mir geworden – gehört zu meinem Wirken als Sportler dazu.“ Sein Ziel für den Wettkampf: „Auf jeden Fall Gold – keine Frage.“

Die Neue Norm: "Bedrohungen für behinderte Menschen unter Trump – was bedeutet das für uns?"

Der Artikel beschreibt, wie die Trump-Regierung trans Menschen nutzt, um lange erkämpfte Antidiskriminierungsrechte wie den ADA (Americans with Disabilities Act) und Paragraph 504 im Rehabilitationsgesetz zurückzuschrauben. Dieser Prozess entwickele sich zu einer der größten Bedrohungen grundlegender Behinderten- und Menschenrechte in den USA, so die Interviewpartner*innen aus den USA. Dazu gibt es ganz konkrete Beispiele. Gleichzeitig werden queere, behinderte oder migrantische Menschen zunehmend zum Feindbild gemacht.

Termine

DVfR + Uni Kassel: Interdisziplinäre Fachtagung: "Zugang zum Arbeitsmarkt durch inklusive Hochschulen" – noch Restplätze frei

Im Rahmen der Fachtagung soll die Bedeutung einer zugänglichen Hochschulbildung für den inklusiven und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt reflektiert werden. Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe ergeben sich für Menschen mit Behinderungen schon beim Zugang zum Studium, im Studium selbst und beim Übergang auf den Arbeitsmarkt. Dabei wird auch in den Blick genommen, dass praktische Studienanteile, Hilfskraft- und Nebentätigkeiten während des Studiums sowie duale Studiengänge an Bedeutung gewinnen. Es soll diskutiert, wie rechtliche Instrumente angewendet und verbessert werden können. Die Tagung soll dazu beitragen, mehr Inklusion und Diversität in Hochschulen und auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Termin: 11. September 2025
Ort: Science Park Kassel
Anmeldung: bis 27. August 2025 (Achtung: begrenzte Teilnehmendenzahl)
Teilnahmegebühr: 105,- EURO
Zielgruppe: Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen, die sich mit der Gestaltung der Schnittstellen von Arbeitsmarkt und Hochschulbildung für Menschen mit Behinderungen beschäftigen
Veranstalter: Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und Universität Kassel

Uni Kiel: Infotag "Studium und Behinderung/chronische Erkrankung"

Die Uni Kiel richtet sich mit ihrer Veranstaltung an Schüler*innen und andere Studieninteressierte mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die sich frühzeitig über die Studienbedingungen und Unterstützungsangebote für ihr geplantes Studium informieren möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Termin: 24. September 2025 (9.00 - 14.00 Uhr)
Ort: Uni-Campus Kiel (Teilnahme an den Vorträgen auch online möglich)
Anmeldung: bis 9. September
Zielgruppe: Schüler*innen ab Klasse 11 und andere Studieninteressierte mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, inkl. psychischer Beeinträchtigungen
Veranstalter: Zentrale Studienberatung der Uni Kiel

ABSV: Infotag Blindenführhund

Die Veranstaltung wird von der Fachgruppe Führhunde sowie der Jugendgruppe des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin (ABSV) organisiert. Sie richtet sich an alle jungen blinden und sehbehinderten Menschen zwischen 16 und 35 Jahren, die neugierig auf das Thema Blindenführhund sind. Interessierte erhalten wichtige Informationen zu Beantragung, Ausbildung und das Leben mit einem Blindenführhund. Expert*innen und erfahrene Führhundhalter*innen beantworten Fragen.

Termin: 25. Oktober 2025 (8:30 - 18:30 Uhr)
Ort: Berlin
Teilnahmebeitrag: 40 EURO
Anmeldung: via Mail
Zielgruppe: interessierte Blinde und Sehbehinderte zwischen 16 und 35 Jahren
Veranstalter: ABSV Berlin

Stellen, Praktika, Karriereprogramme

Uni zu Köln: PostDoc-Stelle für Wissenschaftler*innen mit Behinderungen - Bewerbungsfrist: 25.8.2025

Die Universität zu Köln hat eine dauerhafte Förderstruktur für zusätzliche Qualifikationsstellen für Wissenschaftler*innen mit Behinderungen geschaffen. Jährlich steht eine 65% TVL E13 Stelle zur Verfügung, die für eine Laufzeit von drei Jahren gefördert wird. Es besteht die Möglichkeit zur Verlängerung um ein weiteres Jahr. Die Stelle wird im Jahr 2025 ausschließlich als Postdoc-Stelle ausgeschrieben. Bewerbungen können bis zum 25.08.2025 eingereicht werden.

DSW: Neues Internet-Karriereportal der Studierendenwerke

Die Internetseite des Deutschen Studierendenwerks (DSW) zeigt Interessierten, wie vielfältig das Arbeiten in den Studierendenwerken ist, stellt die einzelnen Studierendenwerke als Arbeitgeber vor und bündelt aktuelle Stellenangebote. Fast alle Studierendenwerke sind mit regionalen Unterseiten vertreten.