"Die Internationalisierungsbemühungen der deutschen Hochschulen tragen Früchte. Drei Viertel der internationalen Studierenden in Deutschland sind mit ihrer Hochschule und ihrem Studium zufrieden. Ebenso viele würden Freunden oder Bekannten ein Studium in Deutschland weiterempfehlen. Das ist gut und darauf können die Hochschulen zu Recht stolz sein.
Die `BintHo´-Studie zeigt aber auch, vor welchen Herausforderungen die jungen Akademiker außerhalb ihres Studienalltags in Deutschland stehen: große Probleme bei der Wohnungssuche, bürokratische Formalitäten und der mangelnde Kontakt zu inländischen Studierenden erschweren ihnen die Integration.
Wenn Deutschland internationale Studierende nach erfolgreichem Studienabschluss als hochqualifizierte und dringend benötigte Fachkräfte im Land halten will, muss die soziale Infrastruktur des Studiums deshalb mit den akademischen Strukturen mitwachsen.
Dafür müssen die Bundesländer das Bund-Länder-Programm `Junges Wohnen´ kraftvoll und in der Fläche umzusetzen, um ausreichend bezahlbarer Wohnraum neu zu schaffen und zu modernisieren. Hochschulstädte, Hochschulen und Studierendenwerke müssen gemeinsam lokale Internationalisierungsstrategien entwickeln und verankern. Für eine bessere Integration der Internationalen Studierenden sollten die Länder zudem die Wohnheimtutor*innen-Programme ihrer Studierendenwerke finanziell fördern, wie es Bayern und das Saarland bereits tun."
Zur Studie “BintHo” des DAAD: https://static.daad.de/media/daad_de/infos-services-fuer-hochschulen/expertise-zu-themen-laendern-regionen/daad_2025_bintho-bericht_2023-24.pdf
