Gekocht wurde gemeinsam an mehreren Campusstandorten (Minhang und Xuhui Campus) – unterstützt von chinesischen Studierenden, die beim Übersetzen halfen. Damit die deutschen Gerichte authentisch schmeckten, wurden sogar einige Zutaten aus Deutschland mitgebracht. Das Interesse bei den Studierenden vor Ort war groß: Das deutsche Essen musste im Vorfeld reserviert werden – und war schnell vergriffen.
Charmante kulturelle Missverständnisse zwischen den chinesischen Gastgebern und deutschen Gästen inklusive: So sorgte Bier - welches die Gastgeber extra für die deutschen Gäste beschafft hatten - zum Frühstück für Schmunzeln, und das vollständige Aufessen der Mahlzeiten – aus deutscher Höflichkeit – wurde bald als Fauxpas erkannt, denn leere Teller gelten dort als Zeichen für ungenügende Portionen. Aus Respekt wurde also immer wieder nachgelegt – bis irgendwann auch die hungrigsten Esser passen mussten.
