© Nikolas Fabian Kammerer / STW München / Oberbayern
Das Studierendenwerk München Oberbayern hat den Kammermusiksaal des Wohnheims für Musikstudierende in der Notburga-/ Volksgartenstraße gestern Abend zusammen mit der Hochschule für Musik und Theater München sowie der Elisabeth Schwarzhaupt Stiftung feierlich wiedereröffnet.
Durch den Anbau einer Fluchttreppe erfüllt der Musiksaal nun die brandschutztechnischen Auflagen für Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen. Die Baumaßnahme erforderte eine aufwendige Planung. Insgesamt investierte das Studierendenwerk München Oberbayern rund 193.000 Euro. Claudia Meijering, Geschäftsführerin des Studierendenwerks, betont die Bedeutung des Projekts: "Der Kammermusiksaal ist das kulturelle Herzstück unseres Wohnheims. Wir freuen uns, dass wir mit der baulichen Maßnahme die studentische Kultur vor Ort fördern und den Musizierenden einen angemessenen Raum für ihr künstlerisches Schaffen bieten können."
Im Zuge der Wiedereröffnung wurde den Stipendiatinnen der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) zudem das Therese Herbert Stipendium der Elisabeth Schwarzhaupt Stiftung überreicht. Zu Ehren von Dr. Elisabeth Schwarzhaupt und ihrem Einsatz für Frauenbildung wird das Stipendium exklusiv an Klavier-Studentinnen vergeben. Die Wohnplätze sind aufgrund der dortigen Übungsräume und der Nähe zum Nymphenburger Schlosspark unter Musikstudierenden beliebt.
Therese Herbert, in deren Namen das Stipendium vergeben wird, stiftete dem Studierendenwerk im Jahr 1973 das Vordergebäude und das Grundstück des Wohnheims. Aufgrund ihrer Liebe zur Musik werden die Zimmer überwiegend an Musikstudierende vermietet. Das Studierendenwerk erweiterte die Anlage 1985 um das Rückgebäude, in dem sich zahlreiche Übungs- und Gemeinschaftsräume sowie der Kammermusiksaal im Dachgeschoss befinden. Ausgestattet mit einem Konzertflügel und hochwertigen Konzertstühlen, steht der Saal den Bewohner/-innen nun wieder in vollem Umfang zur Verfügung.
