16.06.2026

Algengerichte in der Mensa der Hochschule Fulda

In der Mensa der Hochschule Fulda startet das Studierendenwerk Gießen am 16.06. und 23.06.2026 einen besonderen kulinarischen Testlauf: Mit drei Gerichten auf Algenbasis sollen nachhaltige und pflanzliche Ernährungsalternativen für die Hochschulgastronomie erprobt werden. Ziel des Projekts ist es, den Studierenden neue Geschmackserlebnisse zu bieten und gleichzeitig einen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Ernährung zu leisten.

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Algen gelten als vielversprechende Lebensmittel der Zukunft. Sie benötigen für ihr Wachstum weder landwirtschaftliche Nutzflächen noch große Mengen an Süßwasser und zeichnen sich gleichzeitig durch einen hohen Gehalt an Mineralstoffen, Spurenelementen und pflanzlichem Eiweiß aus. Aufgrund dieser Eigenschaften gewinnen sie zunehmend an Bedeutung für eine nachhaltige Ernährung.

Im Rahmen des Testessens stehen den Mensagästen drei in Kooperation mit dem Unternehmen Algenladen GmbH entwickelte Gerichte zur Auswahl: Die Linguine mit Meeresalgen-Spaghetti kombinieren klassische Hartweizenpasta mit ausgewählten Algenzutaten und verleihen dem beliebten Nudelgericht eine moderne, nachhaltige Note. Mit dem Möhren-Sojabohnen-Algengemüse ergänzt eine herzhafte Gemüsekomposition das Angebot, bei der die Rotalge Dulse – auch als Lappentang bekannt – zu einem ausgewogenen pflanzlichen Gericht verarbeitet wird.

Darüber hinaus wird ein asiatischer Chinakohlsalat mit Algen und Dulse-Crunch angeboten, der frische Salatkomponenten mit Algen und einem knusprigen Topping verbindet. Die drei Gerichte zeigen beispielhaft, wie vielseitig Algen in der Gemeinschaftsverpflegung eingesetzt werden können. Mit den Testmenüs setzt das Studierendenwerk Gießen ein weiteres Zeichen für mehr Nachhaltigkeit in der Hochschulgastronomie. Die Integration neuer pflanzlicher Zutaten und innovativer Lebensmittelkonzepte ist Teil der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie des Studierendenwerks. Durch den Einsatz ressourcenschonender Lebensmittel sollen dieUmweltauswirkungen der Verpflegung reduziert und gleichzeitig attraktive Angebote für die Studierenden geschaffen werden.

Begleitend haben die Mensagäste über ein Feedbackformular die Möglichkeit, ihre Eindrücke und Bewertungen zu den angebotenen Gerichten mitzuteilen. Die Resonanz der Gäste wird nun zeigen, ob die Algengerichte künftig dauerhaft ihren Platz im Speiseplan der Mensa finden. Bereits jetzt verdeutlicht das Projekt, wie sich Innovation, Nachhaltigkeit und alltagstaugliche Hochschulgastronomie miteinander verbinden lassen.