Aus IBS und DSW
Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Befristungsrechts im Wissenschaftsbereich
Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) nimmt als Träger der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) zum Referentenentwurf vom 26. Mai 2026 Stellung. Die Stellungnahme beschränkt sich auf die inklusionspolitischen Auswirkungen des Gesetzentwurfs. Das DSW begrüßt das Ziel, Arbeitsbedingungen im Wissenschaftsbereich verlässlicher und transparenter zu gestalten. Positiv bewertet das DSW u. a. Mindestvertragslaufzeiten, den Vorrang der Qualifizierungsbefristung, die Nichtanrechnung studienbegleitender Hilfstätigkeiten sowie die Beibehaltung der Verlängerungsregelung bei Behinderung oder schwerwiegender chronischer Erkrankung. Der Vorrang der Qualifizierungsbefristung kann dazu beitragen, Schutzregelungen häufiger anzuwenden und die Teilhabe zu stärken. Gleichzeitig sieht das DSW weiteren Handlungsbedarf.
- Zur Stellungnahme: DSW: Inklusion im Wissenschaftsbereich stärken – Voraussetzungen für gleichberechtigte Teilhabe an Promotion und wissenschaftlicher Weiterqualifizierung weiterentwickeln
Für die Beratungspraxis
7Mind Study: Kostenfreie App für mentale Gesundheit im Studium
Studierende aller deutschen Hochschulen können die Meditations- und Achtsamkeits-App 7Mind Study kostenlos nutzen. Das Angebot umfasst einen kostenfreien Jahreszugang zur Vollversion und steht allen Studierenden unabhängig von ihrer Krankenkasse zur Verfügung. Die Freischaltung erfolgt über den BARMER Campus Coach mit der Hochschul-E-Mail-Adresse. Nach Angaben des Anbieters kann der Zugang während des Studiums jährlich verlängert werden.
Die App bietet unter anderem geführte Meditationen, Atem- und Entspannungsübungen, Schlafgeschichten sowie speziell für den Studienalltag entwickelte Inhalte – beispielsweise zu Prüfungsstress, Prokrastination oder Konzentration. Die Inhalte werden von Psycholog*innen entwickelt und sollen Studierende dabei unterstützen, Stress zu bewältigen und ihr psychisches Wohlbefinden zu stärken. Sie ersetzen jedoch keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung.
- Weitere Informationen und Registrierung: 7Mind | Meditation für Studierende
Aus Hochschulen und Studierendenwerken
CamPuls+
An der HAW Hamburg läuft seit Februar 2025 das Pilotprojekt „CamPuls+“. Ziel des Projekts ist es, Einsamkeit vorzubeugen und die Verbundenheit an Hochschulen zu stärken. Hintergrund sind steigende Belastungen bei Studierenden und Mitarbeitenden. Einsamkeit kann das Wohlbefinden beeinträchtigen und wird mit Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht. Das Projekt wird gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse umgesetzt. Es soll Einsamkeit und Risikofaktoren besser verständlich machen und wirksame Ansätze zur Prävention und Reduktion erproben. Geplant sind auch konkrete, gut übertragbare Lösungen, zum Beispiel Tools, Manuale und niedrigschwellige Beteiligungsformate. Die Ergebnisse sollen anderen Hochschulen zur Verfügung stehen und bundesweit nutzbar sein. Inhaltlich setzt „CamPuls+“ zwei Schwerpunkte: Diversity-Management und Naturverbundenheit. Untersucht wird unter anderem, wie beide Bereiche mit Einsamkeit zusammenhängen und welche Rolle Naturverbundenheit sowie ggf. digitale Anwendungen spielen können. Das Projekt läuft bis Januar 2028 und wird von Prof. Dr. Sonia Lippke geleitet.
- Zur Projektwebseite: HAW-Hamburg: Forschungsprojekte Detail
Aus Verbänden, Interessengemeinschaften und der Selbsthilfe
Normenprüfung zur Berliner Jurist*innenausbildungsordnung: Handlungsbedarf für inklusive Ausbildung und angemessene Vorkehrungen
Das Deutsche Institut für Menschenrechte (Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)) kommt in einer Normenprüfung zur Berliner Jurist*innenausbildungsordnung (JAO) (Dezember 2025) zu dem Ergebnis, dass die geltenden Regelungen die Vorgaben der UN-BRK derzeit nicht ausreichend umsetzen. Zwar gibt es mit dem vorgesehenen Nachteilsausgleich in Prüfungen einen positiven Ansatz. Insgesamt fehlten aber verbindliche Vorgaben, um inklusive Ausbildung sicherzustellen, Barrieren abzubauen und angemessene Vorkehrungen in allen Phasen der Jurist*innenausbildung (Studium, Vorbereitungsdienst, Prüfungen) verlässlich zu verankern. Die Stellungnahme enthält dazu konkrete Änderungsvorschläge, unter anderem zur Stärkung individueller Ansprüche auf angemessene Vorkehrungen und zur konventionsgerechten Sprache in der Verordnung.
- Zur Stellungnahme: Ergebnisse der Normenprüfung zur Berliner Jurist*innenausbildungsordnung | Institut für Menschenrechte
Aus Bund und Ländern
Förderaufruf zur Wissenschaftsfreiheit
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat den sechsten Förderaufruf im Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung (WiHo)“ veröffentlicht. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Wissenschaftsfreiheit, unter anderem zu Anfeindungen gegen Wissenschaftler*innen, organisationaler Resilienz von Hochschulen sowie zum Monitoring von Belastungen der Wissenschaftsfreiheit. Projektskizzen können bis 18. September 2026 eingereicht werden.
- Zur Ausschreibung: Sechster Förderaufruf veröffentlicht - wihoforschung
Aus Wissenschaft und Forschung
Einsamkeitsbarometer 2026
Das „Einsamkeitsbarometer 2026“ (Herausgeber: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend) wurde vom Kompetenznetz Einsamkeit am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. erarbeitet. Es untersucht Einsamkeit bei Menschen mit Behinderungen. Menschen mit Behinderungen sind häufiger von Einsamkeitsbelastungen betroffen als Menschen ohne Behinderungen. Im Jahr 2023 trifft dies auf 32,6 Prozent der Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 und höher zu. Bei Menschen ohne Behinderungen sind es 20,1 Prozent. Am stärksten betroffen sind sowohl bei Menschen mit als auch ohne Behinderungen junge Erwachsene (18–40 Jahre) sowie Personen ab 75 Jahren. Bei jungen Erwachsenen mit Behinderungen liegt der Anteil bei 40,5 Prozent.
Weitere Befunde: Menschen, die allein wohnen, sind deutlich häufiger betroffen. Bei Menschen mit Behinderungen, die allein wohnen, liegt der Anteil bei 44 Prozent. Zudem geht ein höherer Bildungsgrad bei Menschen mit und ohne Behinderungen mit geringerer Einsamkeitsbelastung einher.
- Zur Studie: Einsamkeitsbarometer 2026
Publikationen
Analyse: „Die AfD – eine Gefahr für Menschen mit Behinderungen“
Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat im Mai 2026 eine Analyse veröffentlicht. Sie ordnet das Verhältnis der AfD zu Menschen mit Behinderungen aus grund- und menschenrechtlicher Perspektive ein. Der Autor Hendrik Cremer zeigt anhand mehrerer Beispiele, dass abwertende Aussagen über Menschen mit Behinderungen in der Partei wiederholt vorkommen. Außerdem wird dargestellt, wie Inklusion in Reden und Initiativen gezielt als „Ideologie“ diskreditiert wird. Das Institut stellt diese Beispiele in einen größeren Zusammenhang: Die Analyse verweist auf die Bedeutung der Menschenwürde und der gleichen Würde aller Menschen nach Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz. Sie betont, dass Positionen, die Menschen mit Behinderungen abwerten oder ausgrenzen, dieser Grundlage widersprechen.
Die Veröffentlichung greift damit ein Thema auf, das in der öffentlichen Debatte über die AfD bislang vergleichsweise selten im Mittelpunkt steht.
- Link zur Publikation (Institut für Menschenrechte): Die AfD – eine Gefahr für Menschen mit Behinderungen | Institut für Menschenrechte
Handreichung zum Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft
Der Forschungsverbund GERDEA und der Bundesverband Mobile Beratung haben eine praxisorientierte Handreichung zum Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft veröffentlicht. Sie richtet sich an Hochschulen und Forschende und zeigt anhand konkreter Handlungsempfehlungen, wie sich Einrichtungen auf Anfeindungen vorbereiten und Betroffene unterstützen können. Im Mittelpunkt stehen Prävention, institutionelle Verantwortung sowie der Schutz von Wissenschaftsfreiheit und demokratischer Hochschulkultur. Die Handreichung steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.
- Link zur Handreichung: GERDEA_BMB_2025_Handreichung_Umgang_mit_rechten_Anfeindungen_gegen_die_Wissenschaft.pdf
Aus den Medien
„Barrierefreiheit ist nichts zum Abhaken“
Barrierefreiheit ist kein Punkt auf einer Checkliste. Das wird in einem Interview auf Wissenschaftskommunikation.de mit Robert Jasko deutlich. Er leitet das Modellprojekt „Wissenschaft barrierefrei in Gebärdensprache“. Jasko beschreibt: Wissenschaft wird oft über Schrift- und Lautsprache vermittelt. Für Taube Menschen, die in Deutscher Gebärdensprache (DGS) kommunizieren, entstehen dadurch Hürden. DGS ist visuell und räumlich. Inhalte müssen daher anders gestaltet werden als in einer linearen Textlogik. Im Projekt soll herausgefunden werden, welche Wissenschaftsformate für Taube Menschen besonders verständlich sind. Jasko betont dabei die Bedeutung von Partizipation und kontinuierlichem Feedback. Außerdem verweist er darauf, dass es unterschiedliche Bedarfe gibt, zum Beispiel bei taubblinden Menschen.
Sein Hinweis für die Praxis: Erst fragen, was gebraucht wird. Barrierefreiheit ist aus seiner Sicht ein Prozess und eine Haltung.
- Link zum Interview: „Barrierefreiheit ist nichts zum Abhaken“ – Wissenschaftskommunikation.de
„Immer mehr Menschen wollen in Österreich studieren“
Der Hochschulexperte Martin Unger (Institut für Höhere Studien, IHS) ordnet zentrale Ergebnisse der neuen österreichischen Studierendensozialerhebung ein. In vielen Bereichen habe sich die Lage seit 2023 leicht entspannt: Studierende arbeiten im Schnitt etwas weniger, und die Einkommen hätten mit den gestiegenen Kosten weitgehend Schritt gehalten. Gleichzeitig gebe es laut Unger weiterhin keinen Rückgang bei psychischen Belastungen. Mentale Belastungen und Erkrankungen nähmen weiter deutlich zu. Unger verweist außerdem auf Veränderungen in der Studierendenschaft: Der Anteil internationaler Studierender in Österreich steigt, darunter auch der Anteil von Studierenden aus Drittstaaten. Das wirke sich auf Auswertungen zur sozialen Lage aus und mache eine genaue Analyse erforderlich, um tatsächliche Entwicklungen von Veränderungen in der Zusammensetzung der Studierendenschaft unterscheiden zu können.
Ein weiterer Befund: Der Anteil der sogenannten „First-Generation Students“ (Eltern ohne Studienabschluss) sei in Österreich mit rund 55 Prozent vergleichsweise hoch, im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung aber weiterhin unterrepräsentiert.
- Link zum Interview: „Immer mehr Menschen wollen in Österreich studieren“ - SN.at
Termine
Erfolgreich bewerben mit Behinderung – Online-Veranstaltung von iXNet
Das inklusive Expert*innen-Netzwerk iXNet der Bundesagentur für Arbeit lädt zu einer Online-Veranstaltung rund um den Berufseinstieg von Menschen mit Behinderungen ein. Im Mittelpunkt stehen Strategien für eine erfolgreiche Stellensuche und Bewerbung. Thematisiert werden unter anderem die Suche nach passenden Arbeitsplätzen, die Gestaltung überzeugender Bewerbungsunterlagen sowie die Rolle von Netzwerken und Schwerbehindertenvertretungen im Bewerbungsprozess. Die Veranstaltung bietet zudem Gelegenheit für Fragen und den Austausch mit anderen Teilnehmenden.
Datum und Uhrzeit: 31.08.2026, 13:00–14:30 Uhr
Ort: Online über Microsoft Teams
Zielgruppe: Studierende kurz vor dem Studienabschluss sowie arbeitssuchende Akademiker*innen mit Behinderungen
Anmeldung: bis 17.08.2026 (Bedarfe an Schriftsprach- oder Gebärdensprachdolmetschung bitte ebenfalls bis zu diesem Termin anmelden)
- Weitere Informationen und Anmeldung: Anmeldung zur iXNet-Veranstaltung "Tipps und Hinweise zur Stellensuche und Bewerbung"
Barrierefreie Dokumente in der Praxis: Word, PPT & Co.
Die Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen bietet am 9. September 2026 einen Online-Workshop zu barrierefreien Dokumenten an. Im Fokus stehen Microsoft Word und PowerPoint. Thematisiert werden unter anderem der Einsatz von Formatvorlagen und Master-Folien sowie die Prüfung der Barrierefreiheit. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit PDF-Dateien, u. a. mit dem PDF Accessibility Checker (PAC 2026) und dem Lesen von PDFs mit Screenreadern. Der Workshop richtet sich an alle Interessierten; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Datum und Uhrzeit: 09.09.2026, 09:00–16:00 Uhr
Ort: Online
Zielgruppe: alle Interessierten
Referent: Jens Voegler (a11ydesign, Dresden)
- Weitere Informationen und Anmeldung: Anmeldung für Veranstaltung: Barrierefreie Dokumente in der Praxis: Word, PPT & Co.: Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen
7. Workshop zu barrierefreien Dokumenten für Schule, Studium und Beruf
Die Universität Hamburg richtet am 23. und 24. Oktober 2026 den 7. Workshop zu barrierefreien Dokumenten für Schule, Studium und Beruf aus. Die Veranstaltung findet in Präsenz statt und wird simultan in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht. Zusätzlich wird eine Live-Untertitelung angeboten. Am Freitag werden einzelne Teile auch digital übertragen; für die digitale Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen zur digitalen Teilnahme folgen im September 2026. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Datum und Uhrzeit: 23.10.2026, 13:00–18:00 Uhr und 24.10.2026, 09:00–14:00 Uhr
Ort: Universität Hamburg, ESA W, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Zielgruppe: alle Interessierten
- Weitere Informationen und Anmeldung: 7. Workshop zu barrierefreien Dokumenten für Schule, Studium und Beruf (23-24. Oktober 2026): Übersicht · Indico
Inklusive (digitale) Hochschulbildung an sächsischen Hochschulen – Gelingensbedingungen und Spannungsfelder
Die Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen lädt zu einer Online-Vortragsveranstaltung ein, die sich mit einer zentralen Herausforderung aktueller Hochschulentwicklung befasst: Wie wird inklusive (digitale) Hochschulbildung in der Praxis umgesetzt – und was steht dem im Weg? Victoria Engels stellt die Ergebnisse ihrer Masterarbeit vor, für die sie leitfadengestützte Interviews mit hochschulischen Akteur*innen in Sachsen geführt und systematisch ausgewertet hat. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie inklusive (digitale) Hochschulbildung auf Grundlage menschenrechtlicher Leitlinien und bildungspolitischer Zielsetzungen institutionell gestaltet, begründet und verantwortet wird. Die Ergebnisse zeigen, welche Gelingensbedingungen und Spannungsfelder die Umsetzung prägen und warum digitale Barrierefreiheit ein Qualitätsmerkmal inklusiver Hochschulbildung und guter Lehre ist. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für Fragen und Diskussion.
Datum und Uhrzeit: 30.10.2026, 09:30–10:45 Uhr
Ort: Online über Zoom
Anmeldung: bis 23.10.2026
- Informationen und Anmeldung: Inklusive (digitale) Hochschulbildung an sächsischen Hochschulen – Gelingensbedingungen und Spannungsfelder: Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen
Stellen, Praktika, Karriereprogramme
Promotionsstelle für Wissenschaftler*innen mit Behinderungen an der Universität zu Köln
Bewerbungsfrist: 14.09.2026
Die Universität zu Köln hat eine dauerhafte Förderstruktur für zusätzliche Qualifikationsstellen für Wissenschaftler*innen mit Behinderungen geschaffen. Jährlich steht eine 65% TVL E13 Stelle zur Verfügung. Im Jahr 2026 wird sie für eine*n Doktorand*in ausgeschrieben. Die Stelle wird für eine Laufzeit von drei Jahren gefördert. Es besteht die Möglichkeit zur Verlängerung um ein weiteres Jahr.
Die Bewerbungsfrist für die diesjährige Ausschreibung endet am 14.09.2026.
Bei Fragen besuchen Sie gerne die Website oder wenden sich per Mail an Susanne Groth.
- Link zur Ausschreibung: Ausschreibung
Bezahltes Praktikum in Genf: Accessible Books Consortium (WIPO) – Start 01.10.2026
Die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) ist eine internationale Organisation im Bereich Urheberrecht. Mit dem Accessible Books Consortium (ABC) unterstützt sie die Umsetzung des Marrakesch-Vertrags, der blinden und sehbehinderten Menschen einen barrierefreien Zugang zu Büchern ermöglichen soll. Das ABC bietet ein attraktives, bezahltes, einjähriges Praktikum für Hochschulabsolvent*innen ab dem 01. Oktober 2026 in Genf mit Option auf Verlängerung. Die Bewerbungsfrist endet am 06. August 2026 (22:59 Uhr)
- Weitere Informationen und Bewerbung: Job Description - ABC Fellowship (26213-FEL)
Für Studierende: Praktikumsstelle in der Sozialen Arbeit bei Tacheles e.V.
Tacheles e.V. bietet ab August 2026 eine Praktikumsstelle in der Sozialen Arbeit an. Das Angebot richtet sich an Studierende, die praktische Erfahrungen in der Sozialberatung sammeln und Menschen in finanziell schwierigen Situationen unterstützen möchten. Tacheles e.V. setzt sich seit fast 35 Jahren für Menschen ein, die finanzielle Unterstützung brauchen. Der Verein berät im Kontakt mit Behörden und arbeitet auch politisch für bessere Rahmenbedingungen. Im Praktikum erhalten Studierende Einblicke in die Sozialberatung, insbesondere in den Bereichen Grundsicherung (SGB II) und Sozialhilfe (SGB XII). Sie unterstützen bei der Arbeit mit Ratsuchenden, lernen Abläufe und Vorgehensweisen kennen und können eigene Ideen einbringen. Die Tätigkeit ist flexibel möglich – vor Ort oder teilweise im Homeoffice. Erwartet werden Interesse an sozialen Themen und an der Durchsetzung von Rechten, Empathie, Offenheit sowie Teamgeist und Eigeninitiative.
- Kontakt für Bewerbungen: [email protected]