Stipendiat:innen des Hamburg Stipendiums, Vertreter:innen der Förderunternehmen und Tina Scheliga, kommissarische Geschäftsführerin Studierendenwerk Hamburg, bei der gestrigen Vergabefeier. (c) Studierendenwerk Hamburg
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung hat das Studierendenwerk Hamburg das Hamburg Stipendium an 30 Studierende mit Flucht- oder Migrationsbiografie vergeben. Die Ausgezeichneten studieren an fünf Hamburger Hochschulen und werden ein Jahr lang mit jeweils 200 Euro monatlich unterstützt. Das Programm soll Chancengerechtigkeit schaffen und jungen Menschen ermöglichen, ihr Potenzial voll zu entfalten – unabhängig von Herkunft oder sozialen Voraussetzungen.
„Die geförderten Studierenden überzeugen nicht nur durch akademische Leistungen, sondern auch durch ihr gesellschaftliches Engagement“, betonte die kommissarische Geschäftsführerin des Studierendenwerks, Tina Scheliga. Das Stipendium biete nicht nur finanzielle Entlastung, sondern auch ein Netzwerk, das Kontakte zu Arbeitgeber:innen und Mentor:innen in Hamburg ermögliche. Die Bandbreite der Fachrichtungen reicht von Medizin über Umwelttechnik bis hin zu Modedesign und Flugzeugbau.
Das Hamburg Stipendium wurde 2018 ins Leben gerufen, um Studierende zu unterstützen, deren Eltern nicht in Deutschland studiert haben und die ihr Studium unter besonderen Lebensumständen meistern. Damit verfolgt das Studierendenwerk ein klares Ziel: Chancengleichheit im Bildungsbereich zu fördern und gesellschaftliche Vielfalt in der Wissenschaft zu stärken.