03/06/2026

Landtagswahl Rheinland-Pfalz: Investieren statt kürzen

Deutsches Studierendenwerk ruft Studierende Beteiligung an Landtagswahl auf; Wahlprüfsteine der rheinland-pfälzischen Landes-Asten-Konferenz und der Studierendenwerke; 110.000 Studierende in Rheinland-Pfalz sind bei der Landtagswahl am 22. März 2026 wahlberechtigt

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Vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 ruft Matthias Anbuhl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Studierendenwerks (DSW), die Studierenden im Bundesland zur Teilnahme an der Wahl auf. Gleichzeitig verweist er auf Wahlprüfsteine, die die fünf Studierendenwerke in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Landes-Astenkonferenz Rheinland-Pfalz erstellt haben.

Die Wahlprüfsteine stellen den Parteien Fragen zu zentralen sozialen Themen für Studierende – etwa zu steigenden Lebenshaltungskosten, zu Mensapreisen, zu Wohnheimmieten oder zu den Semesterbeiträgen. Die Antworten der Parteien sind online veröffentlicht und sollen Studierenden eine Orientierung für ihre politische Meinungsbildung geben.

Matthias Anbuhl erklärt:

„Ich rufe alle Studierenden in Rheinland-Pfalz dazu auf, am 22. März wählen zu gehen und sich für ihre Interessen einzusetzen. Nur wer seine demokratischen Rechte wahrnimmt, kann mitbestimmen, welche Politik im Land gemacht wird.“

Ein zentrales Thema der Wahlprüfsteine sind die finanziellen Belastungen der Studierenden. Steigende Kosten für Lebensmittel, Energie und Personal setzen die Studierendenwerke zunehmend unter Druck. Bleibt die öffentliche Finanzierung hinter dieser Entwicklung zurück, müssen die Studierendenwerke häufig Preise und Beiträge anpassen. Anbuhl kommentiert:

„Es kann nicht sein, dass Bundesländer ihre Studierendenwerke dauerhaft finanziell vernachlässigen. Wenn die Landeszuschüsse nicht ausreichen, steigen zwangsläufig Mensapreise, Wohnheimmieten oder Semesterbeiträge – und das belastet die Studierenden zusätzlich.“

Das Deutsche Studierendenwerk betont seine parteipolitische Unabhängigkeit und spricht keine Wahlempfehlung aus. Die Wahlprüfsteine sollen vielmehr eine Grundlage für die eigenständige politische Meinungsbildung der Studierenden sein.

Parallel zu den Wahlprüfsteinen engagieren sich auch Studierendenvertretungen im Land. Die Landes-Astenkonferenz Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit den Studierendenwerken eine Kampagne unter dem Motto „Genug gekürzt“ gestartet und zu einer Demonstration am 5. März in Mainz aufgerufen. Zentrale Forderung ist eine stärkere finanzielle Unterstützung der Studierendenwerke durch das Land.

Weitere Informationen und die Wahlprüfsteine zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz:

www.studiwerke-rlp.de