12/17/2025

Rückkehr des Niedersachsen-Menüs sorgt für Entlastung

Ab dem 5. Januar 2026 kehrt bis zum Jahresende 2026 das günstige Niedersachsen-Menü in die fünf Studierendenwerke Niedersachsens zurück. Wieder ist es zum Preis von nur 2,50 Euro nur für Studierende erhältlich.

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Das Geld für diese „zweite Runde“ des zusätzlich subventionierten Mensaangebotes ist zweckge-bunden und stammt diesmal aus der politischen Liste der Rot-Grünen Koalition in Hannover zum Haushalt 2026. „Wir wissen, dass Studierende unter vielfältigen Teuerungen leiden“, betont Prof. Dr. Jörg Magull, Geschäftsführer des Studierendenwerks Göttingen – und ergänzt: „Der erneute Landeszuschuss für eine landesweite Neuauflage des Niedersachsen-Menüs ist eine hilfreiche Unterstützung zum richtigen Zeitpunkt, jedoch ist er bis Ende 2026 begrenzt.“

Der Zuschuss also hilft den Studierenden, jedoch muss das Studierendenwerk gleichzeitig Kostensteigerungen auf vielen Feldern ausgleichen. Somit sind mehrere Preis-Updates ab Januar 2026 unvermeidlich, die Ursache hierfür ist die seit Jahren unzureichende Basisfinanzierung der Studierendenwerke: Die sogenannte Finanzhilfe vom Land reicht nicht aus und wurde seit dem Jahr 2000 nicht wesentlich erhöht. In 2026 treten folglich im Studierendenwerk Göttingen mehrere Anpassungen in Kraft, die leider notwendig sind: Die Preise für alle Mensaessen steigen am 1. Januar 2026 in den Mensen pro Essen um 20 Cent – mit Ausnahme des Niedersachsen-Menüs. Auch in den Cafeterien sind ab 1. Januar 2026 Preisanpassungen notwendig – wegen gestiegener Bezugskosten für Backwaren. Ebenso erhöhen sich ab 1. April 2026 die Mieten in den Wohnheimen und der Studierendenwerksbeitrag – Teil des Semesterbeitrages – steigt zum Sommersemester 2026 um 30 Euro auf dann 157 Euro pro Semester.