12/02/2025

Sechs Projekte, ein Anspruch: So nachhaltig arbeiten Studierendenwerke

DSW-Journal 4/2025 zeigt sechs konkrete Projekte für ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit bei den Studierendenwerken; Klimafreundliches Wohnen über grünes Veranstaltungsmanagement bis zu veganen Innovationen in der Hochschulgastronomie.

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Das DSW-Journal 4/2025 zeigt in einer ausführlichen Praxisstrecke eindrückliche Nachhaltigkeitsprojekte aus sechs Studierendenwerken. Die Projekte stehen beispielhaft für ein umfassendes Engagement der Studierendenwerke für Nachhaltigkeit, das weit über gastronomische oder bauliche Maßnahmen hinausgeht.

Die Botschaft ist: Nachhaltigkeit im Hochschulalltag lässt sich konkret gestalten – nah an den Bedürfnissen der Studierenden, mit Mut zum Experiment und einer klaren strategischen Ausrichtung.

So hat das Studierendenwerk Niederbayern/Oberpfalz mit seinem veganen Leberkäse eine ungewöhnliche, aber erfolgreiche Alternative zu einem klassischen bayerischen Snack etabliert. Aufbauend auf regionalen Wertschöpfungsketten, etwa durch den Bezug von Tofu aus lokaler Produktion. 

Wie Studierende selbst zu Impulsgebern werden können, zeigt das Studentenwerk OstNiedersachsen: Mit dem Fördertopf „Grüner Topf“ unterstützt es niedrigschwellig Projekte, die Nachhaltigkeit auf dem Campus sichtbar machen – vom Upcycling bis zur Umweltbildungsaktion. Auch das Studierendenwerk Karlsruhe setzt auf ganzheitliche Konzepte- in seinem Veranstaltungsmanagement. Für die Ausrichtung einer Nachhaltigkeitstagung wurde erstmals das Label „Green Event Baden-Württemberg“ erreicht, das hohe Standards bei Mobilität, Abfall, Catering und sozialer Verantwortung verlangt.

Weitere im Artikel vorgestellte Projekte sind das Programm „Projekt 0,25“ des Studierendenwerks Freiburg, bei dem die CO₂-Emissionen des Bereichs Wohnen deutlich gesenkt werden. Klimafreundliche Neubauten, energetische Sanierungen und alltagsnahe Informationsangebote bilden dafür die Grundlage. 

Für die psychosoziale Unterstützung der Studierenden hat Seezeit Studierendenwerk Bodensee sein Beratungsangebot neu strukturiert und setzt verstärkt auf Gruppenformate. Diese bieten nicht nur mehr Kapazität, sondern greifen die Bedürfnisse der Studierenden zugleich effizienter auf. Ebenso praxisnah arbeitet das Studierendenwerk Trier, das gemeinsam mit einer universitären Recyclingwerkstatt Kunststoffverpackungen aus der Mensa zu neuen Alltagsgegenständen verarbeitet und damit ein lokales Kreislaufprojekt etabliert hat.

Die große Reportage „Nachhaltige Studierendenwerke“ auf den Seiten 22 bis 35 DSW-Journal 4/2025:

https://www.studierendenwerke.de/beitrag/wir-muessen-tempo-machen