07/09/2025

Jutta Allmendinger: „In den Unis setzt sich die Corona-Einsamkeit fort“

Interview mit der Soziologin und ehemaligen Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin im neuen DSW-Journal 2-3/2025

des Deutschen Studierendenwerks (DSW)

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Die prominente Soziologin Jutta Allmendinger, ehemalige Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, sorgt sich um die psychische und finanzielle Lage von Studierenden.

In der neuen Ausgabe des politischen Magazins DSW-Journal des Deutschen Studierendenwerks (DSW) antwortet Allmendinger in einem Kurz-Interview auf 13 Fragen. Sie sagt, die soziale Lage der Studierenden sei so „uneinheitlich wie noch nie“. Wegen der Vermögensspreizung sei es für „sehr viele“ Studierende überhaupt kein Problem, eine große Wohnung zu haben – daneben stünden Studierende, „die auf 13 Quadratmetern hausen und ihre Studienwahl nicht nach Interesse treffen, sondern nach bezahlbarem Wohnraum in ihrem alten Kinderzimmer“.

An den Hochschulen sei der Gruppenzusammenhang verloren gegangen, diagnostiziert Allmendinger: „In den Unis setzt sich die Corona-Einsamkeit fort.“ Gegen diesen „Kältestrom“ benötige man „viele kleine Wärmedüsen“, so Allmendinger, und vor allem „eine Universität, die wieder stärker auf Gemeinschaft setzt.“

Das Interview mit Jutta Allmendinger auf den Seiten 50/51 des DSW-Journals 2-3/2025:

https://www.studierendenwerke.de/beitrag/ich-kaempfe-um-jeden-euro