11/04/2024

Startschuss für ein weiteres Studierendenwohnheim in Wiesbaden

Unter der Teilnahme zahlreicher Gäste aus Politik und Hochschule wurde der Baustart für den Neubau eines neuen Studierendenwohnheims mit integrierter Kindertagesstätte an der Hochschule RheinMain gefeiert. Das neue Wohnheim wird Teil des neuen Hochschulquartiers am Campus Kurt-Schumacher-Ring in Wiesbaden. Insgesamt werden in dem langgestreckten Baukörper, der sich von der Hollerbornstraße aus in nördlicher Richtung erstreckt, 435 campusnahe Wohnheimplätze entstehen, welche auch für studentische Familien sowie für beeinträchtigte Studierende geeignet sind und vor allem preisgünstigen Wohnraum schaffen werden. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2026 geplant.

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Die 435 Plätze teilen sich in möblierte Appartements mit eigenem Duschbad in Wohn- bzw. Flurgemeinschaften mit insgesamt 21 Gemeinschaftsküchen sowie möblierte Einzimmerappartements mit Duschbad und Küchenzeile, auf. Zwölf Appartements sind barrierefreie und fünf Appartements sind für Rollstuhlstuhlfahrer geeignet.

Das neue Haus wird zudem einen Servicebereich mit Hausmeisterbüro und zwei Beratungsräumen bieten. Ergänzt wird das Angebot mit einer Waschlounge, Gemeinschafts- und Musikübungsräumen, sowie Lern-, Yoga-, Fitness- und Partyraum. In dem Studierendenwohnheim wird eine fünfgruppige Kindertagesstätte mit insgesamt 80 Betreuungsplätzen für Kinder von Studierenden, aber auch für Kinder aus dem umgebenden Stadtteil, integriert.

Zugunsten der Nachhaltigkeit, aber auch der Wohn- und Nutzungsqualität des Gebäudes, wird der Neubau in Holz-Hybrid-Bauweise erstellt. Die tragenden Wände im Erdgeschoss inklusive der Teilunterkellerung und des Laubengangs werden als Stahlbetonkonstruktion konzipiert. Die Regelgeschosse werden als Holzkonstruktion errichtet, die Obergeschosse erhalten eine hinterlüftete Holzfassade. Für die geschlossenen Fassadenflächen und im Bereich der Flaniermeile ist teilweise eine Fassadenbegrünung mit Kletterpflanzen vorgesehen.

Das Gebäude soll als Green Building eine DGNB Silber- und QNG Plus-Zertifizierung erhalten. Die Wärmeversorgung erfolgt über einen Fernwärmeanschluss und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes.

Das Baugrundstück wird dem Studierendenwerk Frankfurt am Main vom Land Hessen im kostenfreien 99-jährigen Erbbaurecht zur Nutzung überlassen. Die voraussichtlichen Projektkosten betragen rund 62 Mio. Euro, davon trägt das Studierendenwerk Frankfurt am Main rund 4,9 Mio. Euro aus Eigenmitteln.