Die 435 Plätze teilen sich in möblierte Appartements mit eigenem Duschbad in Wohn- bzw. Flurgemeinschaften mit insgesamt 21 Gemeinschaftsküchen sowie möblierte Einzimmerappartements mit Duschbad und Küchenzeile, auf. Zwölf Appartements sind barrierefreie und fünf Appartements sind für Rollstuhlstuhlfahrer geeignet.
Das neue Haus wird zudem einen Servicebereich mit Hausmeisterbüro und zwei Beratungsräumen bieten. Ergänzt wird das Angebot mit einer Waschlounge, Gemeinschafts- und Musikübungsräumen, sowie Lern-, Yoga-, Fitness- und Partyraum. In dem Studierendenwohnheim wird eine fünfgruppige Kindertagesstätte mit insgesamt 80 Betreuungsplätzen für Kinder von Studierenden, aber auch für Kinder aus dem umgebenden Stadtteil, integriert.
Zugunsten der Nachhaltigkeit, aber auch der Wohn- und Nutzungsqualität des Gebäudes, wird der Neubau in Holz-Hybrid-Bauweise erstellt. Die tragenden Wände im Erdgeschoss inklusive der Teilunterkellerung und des Laubengangs werden als Stahlbetonkonstruktion konzipiert. Die Regelgeschosse werden als Holzkonstruktion errichtet, die Obergeschosse erhalten eine hinterlüftete Holzfassade. Für die geschlossenen Fassadenflächen und im Bereich der Flaniermeile ist teilweise eine Fassadenbegrünung mit Kletterpflanzen vorgesehen.
Das Gebäude soll als Green Building eine DGNB Silber- und QNG Plus-Zertifizierung erhalten. Die Wärmeversorgung erfolgt über einen Fernwärmeanschluss und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes.
Das Baugrundstück wird dem Studierendenwerk Frankfurt am Main vom Land Hessen im kostenfreien 99-jährigen Erbbaurecht zur Nutzung überlassen. Die voraussichtlichen Projektkosten betragen rund 62 Mio. Euro, davon trägt das Studierendenwerk Frankfurt am Main rund 4,9 Mio. Euro aus Eigenmitteln.