Im Interview mit dem DSW-Journal 4/2025, welches ab morgen erscheint, versichert Bundesbauministern Verena Hubertz (SPD), dass die im Koalitionsvertrag angekündigte Verdoppelung der anteiligen Bundesmittel für das Bund-Länder-Programm „Junges Wohnen“ von einer halben Milliarde Euro auf eine Milliarde Euro jährlich ab dem Jahr 2027 fest eingeplant sei.
Im Gespräch mit dem Wissenschaftsjournalisten Dr. Jan-Martin Wiarda geht Hubertz auf den Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Studierende ein. Sie sagt: „Kein Studium darf daran scheitern, dass jemand keine Wohnung findet. Deshalb investieren wir Rekordsummen in den sozialen Wohnungsbau. Das Programm ‚Junges Wohnen‘ spielt dabei eine wichtige Rolle.“
Die Verdoppelung der Bundesförderung beim „Jungen Wohnen“ ab 2027 bedeute, „dass auch die Länder dann mehr investieren müssen“, so Hubertz. „Da gibt es keine Ausreden mehr.“
Die Hälfte der Projekte, die über das „Junge Wohnen“ gefördert würden, lägen bei gemeinwohlorientierten Trägern wie den Studierendenwerken, kommunalen Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften, erläutert Hubertz im DSW-Journal 4/2025.
Gefragt, was sie von der Forderung des Deutschen Studierendenwerks halte, über eine gemeinwohlorientierte Bodenpolitik dafür zu sorgen, dass Städte und Kommunen Grundstücke per Erbbaurecht bevorzugt an gemeinwohlorientierte Träger vergeben, antwortet Hubertz: „Darüber sollte man nachdenken. (…) Verpflichten können wir [die Kommunen] nicht – Baupolitik liegt bei Ländern und Gemeinden –, aber wir werben intensiv für diesen Ansatz.“
Das Interview mit Verena Hubertz auf den Seiten 12 bis 17 des DSW-Journals 4/2025:
https://www.studierendenwerke.de/beitrag/wir-muessen-tempo-machen
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