04/10/2026

„Meine Aufgabe ist es, beharrlich zu nerven“

Porträt der Grünen-Bundestagsabgeordneten und Wissenschaftspolitikerin Ayşe Asar im DSW-Journal 1/2026; Fokus auf Bildungsaufstieg, BAföG und Chancengerechtigkeit im Studium; Einblick in politische Praxis zwischen Bundestag und Hochschulbesuch

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Das Deutsches Studierendenwerk stellt die Bundestagsabgeordneten Ayşe Asar in der aktuellen Ausgabe seines Magazins DSW-Journal 1-2026 mit einem ausführlichen Porträt vor. Der Beitrag zeichnet den persönlichen und politischen Werdegang der Grünen-Politikerin nach und beleuchtet ihre Positionen in der Wissenschafts- und Bildungspolitik.

Asar ist eine zentrale Stimme der Oppositionspolitik im Bereich Forschung und Hochschulen. Im Bundestag fungiert sie als forschungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion und positioniert sich insbesondere zu Themen wie Studienfinanzierung, Hochschulinfrastruktur und Chancengerechtigkeit. Dabei vertritt sie einen pragmatischen Politikansatz, der auf konkrete Verbesserungen im Alltag von Studierenden abzielt.

Ein Schwerpunkt des Porträts liegt auf Asars Bildungsbiografie. Als Tochter türkischer Gastarbeiter gelang ihr der soziale Aufstieg über das Bildungssystem, unterstützt durch BAföG-Förderung. Diese Erfahrungen prägen bis heute ihre politische Agenda, insbesondere ihren Einsatz für eine Reform der Studienfinanzierung und den Abbau struktureller Hürden im Hochschulsystem. Das Label „Gastarbeiterkind“ nutzt sie für sich selbst bewusst.

Darüber hinaus gibt der Beitrag Einblicke in Asars politische Arbeitsweise. Am Beispiel eines Besuchs an der Hochschule Fulda wird deutlich, wie sie den Austausch mit Studierenden sucht, um Probleme direkt aufzunehmen. Die geschilderten Gespräche zeigen zugleich die wachsenden Belastungen vieler Studierender – von Leistungsdruck bis zu Zukunftssorgen – und verdeutlichen den politischen Handlungsbedarf.

Ihre Aufgaben in der politischen Opposition beschreibt Asar selbst: "Wenn die Bundesregierung Symbolpolitik betreibt, während die tatsächlichen Probleme im Wissenschaftssystem unterfinanziert bleiben, ist es meine Aufgabe, hier beharrlich zu nerven."

Das Porträt iauf den Seiten 32-35:
https://www.studierendenwerke.de/fileadmin/user_upload/DSW-Journal_1_2026.pdf

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